Schlagwort-Archive: Wandern

Urnerboden – Zingel – Läcki – Laucheren – Firner Loch – Glatten – Balmer Grätli – Balm/Klausen

Von Urnerboden Dorf direkt bergauf. 500 Meter in 50 Minuten. Von der Alp Läcki quer durch eine grosse und kleine Bachrinne. Vor der Alp Firner über die Laucheren direkt zur Geröllhalde des Firner Loch. Gut gehbar zum Punkt 2247 – bergauf.Nun das Sahnestück – frei zum Glatten. Gehe nah am Nord-/Nordostgrat zum Ostgipfel 2477m. Und über die leichte Senke und diverse Spalten zum Gipfel des Glatten. Von hier nach erst nach westen dann nach Norden am March Chälen entlang. Ohne Plan –  muss ab und zu Möglichkeiten  über ausgedehnte Spalten suchen. Ich liebe das Plateau. Mache eine Stunde Pause,  geniesse die Aussicht und die Sonne.Der Abstieg: Mit einem Umweg wegen unpassierbarer Spalte zum markierten Abgang. Nach verlassen des glatten Platten wird es wild. Die Route zum Balmer Grätli ist gut markiert aber auf den 900 Metern durchgehend rau. Blockstein, Geröll, Mergel, Schnee und teilweise abschüssig.
Vom Balmer Grätli zügig in 20 Minuten durch die Massen nach Balm.

Fazit: Toller landschaftlich herausragender Karstrücken mit happigen Zugängen.

Gesamtstrecke: 12136 m
Maximale Höhe: 2496 m
Minimale Höhe: 1376 m
Gesamtanstieg: 1376 m
Gesamtabstieg: -915 m
Total time: 04:30:58
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Stoos – Tröliger Boden – Laubgarten – Wannentritt – Höchi – Riemenstaldner Tal – Lidernenhütte – Rotenblam – Diepen – Fritiggrätli – Schön Chulm – Ruoggig.

Lange geplant und gelagerte Tour – heute verwirklicht.
Bequem auf der Alpstrasse über den Tröliger Boden zur Alp Laubgarten.Dann auf Pfad zum/über den Wannentritt. An der Alpwirtschaft Goldplangg vorbei herunter zur Höchi. Der Weg von hier zur Lidernenhütte ist ein gut ausgebauter Viehtriebweg mit breiten Treppen, ab Alt Staffel dann ein Karrweg. Es geht in den Kanton Uri.
Die Lidernenhütte liegt schön eingebettet in Karst und Föhren Landschaft. Ich folge dem Pfad zur Seilbahn Käppeliberg – Gitschen und nehme ab hier die direkte Route hoch über dem Zingeli. Nicht ausgeschildert aber blau markiert. Der Pfad ist gut gehbar teilweise ausgesetzt (T3). Nach knapp 20 Minuten bin ich auf dem Regulären Wanderweg zur Alp Rotenblam. Steige nun zum Sattel dem Fritiggrätli hoch. Quer durch steiles Gras mit guten Pfad. Bevor ich den Grat zwischen Äbneter Stöckli  und Diepen erreiche gehe ich direkt über bis 35° steile Grashänge zum Gipfel des Diepen. Super Rundumsicht. Schrecklicher Gestank – Schaffmist.
Abstieg etwas südlicher auf dem Westgrat. Zurück auf bekanntem Abschnitt bis zum Fritiggrätli. Vom Sattel leicht steigend Richtung Schön Chulm. Abstieg durch die sonnige Flanke des Hagelstock über die Alp Gand  zum Ruoggig.

Fazit: Nette Tour. Gut erreichbar mit ÖV aus dem Raum Zürich. Ruhig nur um die Lidernenhütte und von Schön Chulm bis Ruoggig auf Wanderer getroffen.

Gesamtstrecke: 19658 m
Maximale Höhe: 2185 m
Minimale Höhe: 1302 m
Gesamtanstieg: 1610 m
Gesamtabstieg: -1192 m
Total time: 05:33:13
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Gumen – Bützi – Erigsmatt – Gletti – Ängi – Stöllenloch – Grüenen Blätz – Brunalpelihöchi – Bützi – Gumen

Karst ist neben Blockfelsmeeresufer mein Lieblingsgelände.
Von Braunwald Gumen zum Bützi. Durch markierten Karst bis kurz vor die Erigsmatt Hütte. Ab hier über die Gletti, Ängi auf ab und zu erkennbarem Pfad. Dann frei Richtung Stöllen. Super schöner Plattenkarst. Eine Stelle bei Punkt 2198 mit 170 Meter  Durchmesser wirkt wie ein Theater. Genial.
Gehe das Halbrund genussvoll ab. Über ein paar Stufen und ziselierte Karstplatten erreiche ich den Gipfel Punkt 2340 über den Stöllen. Der vermeintliche Gipfel ist ein riesiger Felsbogen. Das Stöllenloch.
Mein Wendepunkt. Gehe Richtung Pfannenstock und sehe wo man von Westen  am Besten auf den Grat zum Pfannenstock kommt. Bewege mich um diverse riesige Löcher zum Südwestgrat.
Steig nun zur Brunalpelihöchi ab quert erst den Wanderweg vom Charetalphüttli, dann den von der Erigsmatt Hütte. Von der Brunalpelihöchi jetzt hoch zur Stufe auf 2300m und folge dieser Höhe. Einmal überzeugt einmal fragend. Hatte mir die Orientierung leichter vorgestellt. Bin  vor zwei Jahren etwas höher/nördlicher quer gewandert und fand die Route sinnvoll. Etwa von Punkt 2260 bewege ich mich fast direkt zum Bützi. Machbar. Ein altes Paar  (wirklich alt) stöckelt hier in meiner Richtung. Ich bin in 30 Minuten an der Kombibahn, 35 Minuten vor Betriebsschluss. Ich zweifle dass die alten Leutchen das schaffen. Vielleicht ist ihr Plan ins Dorf zugehen. Tief aber zeitlich vor dem Eindunkeln machbar.

Fazit: Ich liebe Karst und komme wieder. Dann baue ich den Pfannenstock ein.

Gesamtstrecke: 16580 m
Maximale Höhe: 2347 m
Minimale Höhe: 1896 m
Gesamtanstieg: 968 m
Gesamtabstieg: -968 m
Total time: 06:10:00
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Melchsee-Frutt – Bonistock Basis – Murmoltereneggen – Tannenrotisand –  Rotsandnollen – Schönboden – Wolfisalp – Unterboden – Schwend – Stöckalp.

Vor Jahren musste ich diese Tour mit Schneeschuhen abkürzen. War erkältet und mir fehlte die Kraft bis ganz hoch zum Gipfel trotz gutem Wetter und perfekter Spur. Heute ohne Schnee – aber nur bis kurz unter dem Gipfel…
Gehe von der Bergstation Melchsee-Frutt nach Westen zum See herunter und folge dem Ufer bis zum Lift. Kurz danach gehe ich hoch zu unter die Felswand des Bonistock. 150 Meter vor mir eine Mutter mit Kletterseil und Kindergarten Kind. Sehr bunt angezogen die Beide. Nach 10 Minuten gehen: Ein Schrei – von unter „HALTT ZURÜCK ALLES IM KASTEN“ Ein Kamerateam unter uns dreht wohl ein Werbefilm. Titel: „Mit Kind und Seil zur Felswand und wieder zurück.“
Nächste Episode ohne Kamera. Der Felswand des Tannenschildes entlang auf dem markierten Wanderweg. Bis zur Fahrstrasse unter dem Türmli. Dies führt zu einem Wasserreservoir. Ab hier Weglos. Erst ein kleine  Moorlandschaft ein Tal hoch. Danach Plattenkarst um 30° steil, gehbar. Oben vor dem Tannenstock überraschend Felsplatten auf einer Ebene mit diversen Pfützen. Die Landschaft erlebe ich total anders als im Winter – phantastisch – gleicher Ort zwei Welten.
Zum Tannenrotisand direkt hoch und nicht wie ich geplant hatte der Skispur nach. Dumm ist oben gegen 40° Beschaffenheit Tonstein. Schaff es ohne Ausrutscher und komme auf dem scharfen Teil des Gastes an. Kein Problem im Winter mit grosser Wächte und im Sommer ohne Schnee. Heute liegt aber bis 10cm Schnee auf den glatten aufgestellten Felsplatten. Zum Glück ist es nur knapp 30 Meter zum breiten Gratabschnitt. Nun noch der Gipfelaufbau. Auf einem Schneefeld (30cm tief) an die erste Felsstufe. Dann sanft an die finale Hürde, ein Felsband mit einem gut gehbaren Durchbruch.  Denn sieht man von unten besser als von oben, also merken.
Der Gipfel mit Panoramablick. Und Tiefblick über den Trübsee nach Engelberg. Die Arena zeigt Rotstock, Spannort, Titlis, Webdestöcke, Schreckhorn, Wetterhorn, Glogghüs, die nahe Bargen Schibe,  Schratteflue, den Jura im Dunst und nah Hanghorn, Huetstock im Norden.
Abstieg: Tannenrotisand dann nach Norden. Das Gröll- heute Schneefeld wäre gut. Ich steige aber etwas östlich aufrecht über trocken Feld ab. Und gelange so in Kletterkarst (UIAA II) So etwas will ich eigentliche ich nicht. Schaffe die 30 Höhenmeter. Unten Kopfschütteln über meine (Un-)Vernunft.
Gehe nun über Karst hoch Richtung Fulllücke. Zu viel Schnee, also vernünftig bergab dem Wasser nach auf den Schönboden (Nomen est Omen)  Genussvoll über die Wolfisalp Hier treffe ich auf den Wanderweg zur Alp Unterboden .Wüste zertreten auf Viehabtrieb. Vom Unterboden steil über Weiden nach Schwend und zur Stöckalp.

Fazit: Winter ist nicht Sommer. Schön Tour bis zur Wolfisalp.  Würde ein anders Mal ab der Wolfsalp über Zigerboden – Bettenalp auf dem Höhenweg hoch zur Melchsee-Frutt gehen. Der Weg dürfte angenehmer zu gehen sein.

Gesamtstrecke: 16133 m
Maximale Höhe: 2663 m
Minimale Höhe: 1052 m
Gesamtanstieg: 1007 m
Gesamtabstieg: -1854 m
Total time: 06:25:59
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Giv – Gibidumsee – Gibidumpass – Heido Suone – Obers Fulmoos – Zigera – Bistinepass – Simplonpass

Kalt ist es geworden. Wir wandern heute von Visperterminen/Giv los. Raureif ziert die Lerchen unter dem Gibidumpass. Der Boden ist aber nicht gefroren und die Ostseite der Bäume ist getaut. Das Gras ist Braun auf dem Pass. Das Bietschhorn guckt durch den Nebel und spiegelt sich im See. Auch die Mischabel Gruppe  und Weisshorn lugen auf den Wolken. Chic
Wir folgen der Heido Suone ins Nanztall ein  gemütlicher Spaziergang. Zweimal muss man sich um eine Felsnase windeln und im Aufstieg zum Obers Fulmoos ist es nass aber Schneefrei. Vor zwei Jahren musste ich hier wegen Altschnee fast aufgeben. Die Bergspitzen und Gletscher Richtung Fletschhorn sind meist in Nebel gehüllt – nur kurz zeigt sie sich.
Der Weg aus dem Nanztal durch die  Zigera ist  überraschend einfach (bin noch nie hier durch) Verwirrend sind einige Wegweiser. Die Marschzeit ist immer für den ganzen Weg von Giv zum Simplon angegeben. Zu Glück bin ich nicht darauf angewiesen…
Unter dem  Bistinepass öffnet sich die Sicht auf den Simplon und die Gipfel (Hüschhorn, Breithorn, Monte Leone, Wasenhorn/Punta Terrarossa) im Osten der Passstrasse. Der Wanderweg verläuft moderat und bringt uns bequem nach Blattu.
Nach einem kurzen Anstieg dem Wilderomatischen Chrummbach entlang erreichen wir das Hotel Monte Leone

Fazit: Einfache Wanderung der berühmten Heido Suone entlang und unschwer über die Höhen zum Simponpass

Gesamtstrecke: 18366 m
Maximale Höhe: 2486 m
Minimale Höhe: 1892 m
Gesamtanstieg: 1199 m
Gesamtabstieg: -1148 m
Total time: 05:34:44
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Lechweg: Formarinsee – Lechquelle – Älple – Zug – Lech

Gesamtstrecke: 11764 m
Maximale Höhe: 1919 m
Minimale Höhe: 1563 m
Gesamtanstieg: 559 m
Gesamtabstieg: -250 m
Total time: 04:01:09
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Gesamtstrecke: 4304 m
Maximale Höhe: 1564 m
Minimale Höhe: 1485 m
Gesamtanstieg: 129 m
Gesamtabstieg: -186 m
Total time: 01:13:17
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Gesamtstrecke: 7393 m
Maximale Höhe: 1506 m
Minimale Höhe: 1433 m
Gesamtanstieg: 165 m
Gesamtabstieg: -227 m
Total time: 01:53:08
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