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St-Leonard – Bisse de Clavau – Sion

Vom Bahnhof St-Leonard direkt in die Rebberge. Steil hoch zur Bisse de Clavau der weitere Verlauf ist flach… Die Rebstöcke sind sehr unterschiedlich gewaschen: mal klassisch an Drähten hoch gezogen, mal schirmartig, mal fast kriechend, mal tief am Draht langgezogen. Einzelne Parzellen sind verwildert, die Trauben werden nicht mehr gepflückt. Vor Sion in der Cochetta, die Rebberge sind hier spektakuläre gestuft, kommen die Felshügel Valeria (Basilika), Tourbillon (Schloss, Sommerresidenz) und dahinter der Montorge ins Blickfeld.

Ich verlasse die Bisse de Clavau gehe herunter in die Stadt, durch den Friedhof Saint-François zur Altstadt von Sion. Habe knapp Zeit und klettere aussen zu den Mauern der Basilika Valeria hoch. Da muss ich noch einmal kommen.

Zermatt –  Chüeberg – Triftchumme – Platthorn – Furggji – Vielibodden – Triftbachtobel – Zermatt

Die bekannten Wetterfrösche hüpfen am Sonntag mit ihren Ankündigungen wild umher. Schön Wetter? Vielleicht im Wallis! Südlich von Visp ist das Wetter um 8 perfekt. Natürlich auch in Zermatt.

Der Start. Ich habe die geplante Route auf dem GPS geladen und finde so den direkten Weg an den Dorfrand hinter dem Bahnhof Zermatt auf Anhieb. Die Sonne wärmt kräftig ich ziehe kurze Hosen an.
Der Wanderweg steigt sofort kräftig an. Angenehm ist das gehen auf dem breiten Pfad. Dieser schlängelt sich durch die Felsbänder des Chüeberg über dem Bahnhof bis zur Waldgrenze. Ah nun gehe ich direkt auf dem Berg der Berge zum. Das Matterhorn lugt immer mehr über den Grat. Bald ist die Ebene von Recheten erreicht. Am Wegweiser stutze ich kurz und glaube ihm. Der Weg führt mich durch die Lawine Verbauungen unter dem Wisshorn. Um 250m unter dem Gipfel in die Triftchumme abzuzweigen. Toller Blick auf  Gabel-, Trift-, und Zinalrothorn.  Treffe auf die Alpinroute (Blau-weiss) zum Platthorn.  Erst sanft ab der Vegetationsgrenze immer steiler. Alles trocken und deshalb sehr schön griffig. Ich komme so etwas östlich des Furggji auf den Grat. Der Gletscher ist nur 2 Meter tiefer und hat hier keinen Schrund. Ich gehe weiter zum Platthorn. Die Spur wie gehabt aber nun fast maximal steil zum wandern ohne Hilfe von Stöcke oder Händen. Kalt weht die Bise. Oben muss ich die Windjacke anziehen.
Der Gipfel. Tolle Sich zum Matterhorn, Gabelhorn, Weissdorn, Mettelhorn, Täschhorn, Mischabelgruppe, sowie das Monte Rosa Massiv.
Unten am Pass erscheint das erste Menschliche Wesen seit der Bahnhofstrasse in Zermatt. Schnell unterwegs…  Ein Girl aus Florida. Kurz unterhalten aber ich friere mir eines ab – muss mich bewegen.
Der Abstieg: Gehe zum Furggji teste den Gletscher und entscheide heute nicht zum Mettelhorn zu gehen. Ist mir zu eisig. Kein Neuschnee, keine Steigeisen, keine Stöcke. Also weiter auf dem Grat bis zur unsäglichen Bretterbude. Schrecklich alles verlottert und zugemüllt! Schnell weiter. Weglos direkt zumSee unter dem Tschuggen.  Nun zurück zur Aufstiegsroute dafür muss ich noch einmal 100 Höhenmeter Weglos gehen. In der Ebene treffe ich auf die US Amerikanerinnen vom Gipfel. Wir unterhalten uns etwas länger und steigen dann gemeinsam über den Vieliboden und das Triftbachtobel hinunter nach Zermatt. Im Tobel überholen uns drei Mountainbiker. Richtige – ohne Motor und echte Könner. Die Abfahrt sieht sehr flüssig und elegant aus. Der Weg ist gut,  nicht ohne Hindernisse zudem sind die Kurven eng und ausgesetzt. Bravo hat Spass gemacht zuzuschauen.
Vor lauter Plaudern habe ich die Landschaft kaum noch erlebt. Ich weiss wieso ich normal alleine gehe.
Sie war übrigen schnell oben 150 Minuten. Ich brauchte 50 mehr.

Fazit: Zermatt wolkenlos in satten Herbstfarben. Einsam ist diese Seite – kein Wunder die Bahnen sind auf der gegenüberliegenden Talseite. 

Gesamtstrecke: 17663 m
Maximale Höhe: 3305 m
Minimale Höhe: 1606 m
Gesamtanstieg: 1908 m
Gesamtabstieg: -1908 m
Total time: 05:59:54
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Giv – Gibidumsee – Gibidumpass – Heido Suone – Obers Fulmoos – Zigera – Bistinepass – Simplonpass

Kalt ist es geworden. Wir wandern heute von Visperterminen/Giv los. Raureif ziert die Lerchen unter dem Gibidumpass. Der Boden ist aber nicht gefroren und die Ostseite der Bäume ist getaut. Das Gras ist Braun auf dem Pass. Das Bietschhorn guckt durch den Nebel und spiegelt sich im See. Auch die Mischabel Gruppe  und Weisshorn lugen auf den Wolken. Chic
Wir folgen der Heido Suone ins Nanztall ein  gemütlicher Spaziergang. Zweimal muss man sich um eine Felsnase windeln und im Aufstieg zum Obers Fulmoos ist es nass aber Schneefrei. Vor zwei Jahren musste ich hier wegen Altschnee fast aufgeben. Die Bergspitzen und Gletscher Richtung Fletschhorn sind meist in Nebel gehüllt – nur kurz zeigt sie sich.
Der Weg aus dem Nanztal durch die  Zigera ist  überraschend einfach (bin noch nie hier durch) Verwirrend sind einige Wegweiser. Die Marschzeit ist immer für den ganzen Weg von Giv zum Simplon angegeben. Zu Glück bin ich nicht darauf angewiesen…
Unter dem  Bistinepass öffnet sich die Sicht auf den Simplon und die Gipfel (Hüschhorn, Breithorn, Monte Leone, Wasenhorn/Punta Terrarossa) im Osten der Passstrasse. Der Wanderweg verläuft moderat und bringt uns bequem nach Blattu.
Nach einem kurzen Anstieg dem Wilderomatischen Chrummbach entlang erreichen wir das Hotel Monte Leone

Fazit: Einfache Wanderung der berühmten Heido Suone entlang und unschwer über die Höhen zum Simponpass

Gesamtstrecke: 18366 m
Maximale Höhe: 2486 m
Minimale Höhe: 1892 m
Gesamtanstieg: 1199 m
Gesamtabstieg: -1148 m
Total time: 05:34:44
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Hochtannbergpass – Hochalppass – Seekopf – Hochalpsee – Widderstein Hütte – Gemstelpass – Koblat – Koblatpass – Hirschgehrenalpe – Hochkrumenbach – Gasthof Jägeralpe

Bestes Wetter, wolkenlos bei 20 Grad auf 1500 Meter.
Heute sind wir zu zweit unterwegs. Mit dem Lecher Ortsbus zum Hochtannbergpass. Ab der Haltestelle direkt steil bergauf erst über Weideland dann durch Grün-Erlen. Über den Bäuschen queren wir flach zum Hochalppass. Weiter auf dem Grat zum Seekopf mit Sicht in die Kletterwände des Widdersteins und ins Klein Walsertal.
Ich steige zum Hochalpsee ab auf der Suche nach Fotomotiven.  Weiter unter der Südwand des Widderstein zur Widderstein Hütte (bewirtete), diese ist gut besucht. Kein Wunder bei dem Wetter. Viel Wanderer kommen vom  Hochtannbergpass. Unsere Wanderung ist nun fast flach. Am Gemstelpass verlassen wir die Hauptrouten. Beliebt scheint eine Widderstein Rundwanderung zu sein, ständig steigen grössere und kleinere Gruppen aus den Tälern zum Gemstelpass oder Hochalppass auf.
Bis zum Koblatpass ist es jetzt einsam und die Landschaft ist phantastisch. Leicht hügelig ist der  überwachsene Karst. Dabei wird der Rücken des Koblat zum Koblatpass hin immer breiter.
Die deutsche Grenze ist am Pass nicht erkennbar. Nur zwei verwahrloste  österreichische Grenzwärterhäuschen und ein Grenzstein auf einem Hügel fernab des Wanderweges deuten den Verlauf an. Nach dem kurzen Abstecher nach Bayern steigen wir erst auf einem erst guten Pfad, dann auf der Strasse über die Hirschgehrenalpe vorbei am alten Walser-Gericht Tschirggen zum Gasthof Jägeralpe ab. An der Alpe fährt jede Stunde der Ortsbus nach Lech

Fazit: Ideale leichte  Wanderung zwischen Widderstein und Hochtannberg. Für Gipfelstürmer ist der Widderstein (T4) nahtlos einbaubar.

Gesamtstrecke: 11824 m
Maximale Höhe: 2030 m
Minimale Höhe: 1581 m
Gesamtanstieg: 612 m
Gesamtabstieg: -704 m
Total time: 03:47:31
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Rüfikopf – Geologie Weg – Monzabonsee

Gesamtstrecke: 3289 m
Maximale Höhe: 2337 m
Minimale Höhe: 2221 m
Gesamtanstieg: 217 m
Gesamtabstieg: -216 m
Total time: 01:29:26
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Petersboden – Kriegeralpe – Zuger Hochlicht – Mohnenfluhsattel – Auenfeld – Körbersee – Salobersattel – Hochtannbergpass – Gasthaus Jägeralpe

Mit der Gästekarte Lech gratis zum Petersboden gegondelt. Auf der Strasse zur Kriegeralpe (bewirtet) und weiter bis zum Sattel am Schneekanonenwassersee.
Kurz zurück, zu den  Obersten Gipslöchern.
Dann der sanft steigenden Werkstrasse entlang zum Zuger Hochlicht.Die Strasse führt bis zum Gipfel. Über den Grat erreichen wir den Mohnenfluhsattel mit toller Sicht auf den  tiefblauen Butzensee.
Vom Sattel gelangt man zum Gipfel der Mohnenfluh (T4). Meine Frau mag solche Touren nicht. Wir steigen unter der Südflanke der Fluh ab zu den Gaisbühelalpen und kommen so auf den Auenfeldsattel. Hier haben wir regen Gegenverkehr. Die Läufer des Transalpine Run 2019 (Tourdaten: 8 Etappen, 4 Ländern, 273,8 Kilometer, 16.150 Bergauf, 14.407 Bergab. Link https://transalpine-run.com/) kommen uns in grösseren und kleineren Gruppen entgegen.
Im Auenfeld verlassen wir die Laufstrecke und gehen den Weg zu Körbersee. Der See wirklich schön gelegen mit dem Widderstein im Hintergrund oder wahlweise im Spiegel des Wassers.
Das Restaurant am der Nordseite des Sees ist heute bei dem schönen Wetter total überrannt. Wir wandern
weiter über den Salobersattel zum Gasthof Jägeralp unter dem
Hochtannbergpass. Der Wanderbus fährt von hier Stündlich nach Lech.

Fazit: Leichte Wanderung ohne Gefahren. Mit vielen lohnenden Naturattraktion.T2

Gesamtstrecke: 16041 m
Maximale Höhe: 2352 m
Minimale Höhe: 1581 m
Gesamtanstieg: 741 m
Gesamtabstieg: -1072 m
Total time: 05:22:04
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