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Embrach im März

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Gesamtstrecke: 14337 m
Maximale Höhe: 538 m
Minimale Höhe: 393 m
Gesamtanstieg: 391 m
Gesamtabstieg: -392 m
Total time: 04:08:58
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Gesamtstrecke: 16139 m
Maximale Höhe: 663 m
Minimale Höhe: 359 m
Gesamtanstieg: 572 m
Gesamtabstieg: -635 m
Total time: 05:37:24
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Gesamtstrecke: 3244 m
Maximale Höhe: 430 m
Minimale Höhe: 415 m
Gesamtanstieg: 20 m
Gesamtabstieg: -20 m
Total time: 00:47:53
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Bramisegg – Giessbachtal – Schweibenalp – Utibiel – Gratsband – Hograt – Bauwald – Staatshütte – Plangäu – Bättenalp – Wandflue – Hübschenmatten – Harzisboden – Tuuchler – Falkenflue – Plangäugraben – Giessbächen – Spiss – Bramisegg

Die Wolken ziehen sich im selben Tempo zurück wie mein Zug ins Berner Oberland hinein fährt. Perfekt. Starte auf der Bramisegg, ein Schäumchen Schnee bedeckt die Strasser durchs Giessbachtal zur Schweibenalp. Nach Utibiel die erste Steilstufe auf zum Gratsband. Hier liegt reichlich Schnee. Also mit Schneeschuhen weiter. Auf dem alten teilweise tief in den Karst gearbeitete Karrweg zur Strasse durch den Bauwald. Mein Plan (aus der Schublade) ist dem Gratsband zu folgen. Sieht stimmig aus – auf den Karten -in der Realität ist es ein Kampf. Keine Spur, kein Weg, gefallene Bäume und zugewachsene Lichtungen. Brauche viel Kraft – zuviel wie sich später zeigt. Auf Höhe Hograt wechsle die Taktik und gehe auf dem Weg zur Staatshütte. Schön –  bis zur Hütte dann wieder mühsam trotz Markierung erkenne ich den Wanderweg nicht immer und muss des Öfteren suchen. Zudem ist der Schnee sehr spärlich im dichten Bauwald. Schnalle die Schneeschuhe auf den Rucksack und stolpere weiter bis zum Plangäu. Kaum aus dem Wald brauche ich die Schneeschuhe wieder. Nutze ab dem Tunnelportal den Meterhoch eingeschneiten Alpweg. Unter den Felsen der Litschgiburg ist er mit veil Schnee gefüllt. Nur Rand nah am Abgrund kann ich sicher gehen. Wenig mehr Schnee und die Passage wäre heikel.

Was nun kommt wiegt alles auf was bisher geschah. Die riesige, schön verschneite, gut besonnte Bättenalp mit Sicht auf Fulhorn, Gassenhorn, Schwarzhoren, Wildgärst, Gärstenhoren, Axalphorn, bis zum Tschingel. Eine herrliche Arena.
Mein Ziel das Schwabhorn scheint allerdings nicht näher zukommen. Entscheid mich deshalb für eine Verkürzung der Tour. Nach einem Schlaufe über die Wandflue, Hübschenmatten (der Wendepunkt). ehe ich bergab über den Harzisboden zum Tuuchler ein dynamischer Pulverschnee Traum. Grandios dieser Run.
Nun kommt der gut zuerkennen Pfad durch die Felsen der nördlichen Falkenflue. Ausstreichend schneebedeckt und teilweise mit Drahtseil gesichert. Erst kurz vor der Strasse, im untersten Teil des Plangäugraben wird es ruppig. Schnalle die Schneeschuhe auf den Rucksack und steige durch den steinigen Wald auf die die Strasse ab. Hier ist der Schnee Geschichte. Gehe gemütlich durch die Ebene von Giessbächen über Spiss zur Bramisegg. Habe ich etwas Zeit bis mein Bus nach Brienz fährt. Das heimelige Restaurant mit der einmaligen Sicht über das Grandhotel Giessbach, den Brienzersee und die Harder-/Brienzer Rothornkette kommt mir zu Hilfe. Geniesse einen Tee mit feinem Kuchen bevor ich ins Tal gefahren werde.

Fazit: Sehr schöne, abgelegene Alp Landschaft nördlich des Fulhorn. Mit mehr Vertrautheit und einem optimierten Zustieg wiederhole ich die Tour (mit Gipfelziel) bald einmal.

 

Gesamtstrecke: 17542 m
Maximale Höhe: 2087 m
Minimale Höhe: 971 m
Gesamtanstieg: 1343 m
Gesamtabstieg: -1346 m
Total time: 05:58:45
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Magliaso – Caslano – Poncione – Torrazza – Monte Caslano – Ponte Tresa (Frühling im Februar 2020)

Gesamtstrecke: 15447 m
Maximale Höhe: 518 m
Minimale Höhe: 271 m
Gesamtanstieg: 421 m
Gesamtabstieg: -419 m
Total time: 04:01:59
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Gross – Ebenau – Wäni – Tritt – Amslen – Amselspitz – Stockhütte – Jäntenen – Butzi – Alpthal

Gesamtstrecke: 12762 m
Maximale Höhe: 1535 m
Minimale Höhe: 894 m
Gesamtanstieg: 752 m
Gesamtabstieg: -647 m
Total time: 04:05:07
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St-Leonard – Bisse de Clavau – Sion

Vom Bahnhof St-Leonard direkt in die Rebberge. Steil hoch zur Bisse de Clavau der weitere Verlauf ist flach… Die Rebstöcke sind sehr unterschiedlich gewaschen: mal klassisch an Drähten hoch gezogen, mal schirmartig, mal fast kriechend, mal tief am Draht langgezogen. Einzelne Parzellen sind verwildert, die Trauben werden nicht mehr gepflückt. Vor Sion in der Cochetta, die Rebberge sind hier spektakuläre gestuft, kommen die Felshügel Valeria (Basilika), Tourbillon (Schloss, Sommerresidenz) und dahinter der Montorge ins Blickfeld.

Ich verlasse die Bisse de Clavau gehe herunter in die Stadt, durch den Friedhof Saint-François zur Altstadt von Sion. Habe knapp Zeit und klettere aussen zu den Mauern der Basilika Valeria hoch. Da muss ich noch einmal kommen.

Gesamtstrecke: 9150 m
Maximale Höhe: 660 m
Minimale Höhe: 489 m
Gesamtanstieg: 344 m
Gesamtabstieg: -358 m
Total time: 02:53:12
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Zermatt –  Chüeberg – Triftchumme – Platthorn – Furggji – Vielibodden – Triftbachtobel – Zermatt

Die bekannten Wetterfrösche hüpfen am Sonntag mit ihren Ankündigungen wild umher. Schön Wetter? Vielleicht im Wallis! Südlich von Visp ist das Wetter um 8 perfekt. Natürlich auch in Zermatt.

Der Start. Ich habe die geplante Route auf dem GPS geladen und finde so den direkten Weg an den Dorfrand hinter dem Bahnhof Zermatt auf Anhieb. Die Sonne wärmt kräftig ich ziehe kurze Hosen an.
Der Wanderweg steigt sofort kräftig an. Angenehm ist das gehen auf dem breiten Pfad. Dieser schlängelt sich durch die Felsbänder des Chüeberg über dem Bahnhof bis zur Waldgrenze. Ah nun gehe ich direkt auf dem Berg der Berge zum. Das Matterhorn lugt immer mehr über den Grat. Bald ist die Ebene von Recheten erreicht. Am Wegweiser stutze ich kurz und glaube ihm. Der Weg führt mich durch die Lawine Verbauungen unter dem Wisshorn. Um 250m unter dem Gipfel in die Triftchumme abzuzweigen. Toller Blick auf  Gabel-, Trift-, und Zinalrothorn.  Treffe auf die Alpinroute (Blau-weiss) zum Platthorn.  Erst sanft ab der Vegetationsgrenze immer steiler. Alles trocken und deshalb sehr schön griffig. Ich komme so etwas östlich des Furggji auf den Grat. Der Gletscher ist nur 2 Meter tiefer und hat hier keinen Schrund. Ich gehe weiter zum Platthorn. Die Spur wie gehabt aber nun fast maximal steil zum wandern ohne Hilfe von Stöcke oder Händen. Kalt weht die Bise. Oben muss ich die Windjacke anziehen.
Der Gipfel. Tolle Sich zum Matterhorn, Gabelhorn, Weissdorn, Mettelhorn, Täschhorn, Mischabelgruppe, sowie das Monte Rosa Massiv.
Unten am Pass erscheint das erste Menschliche Wesen seit der Bahnhofstrasse in Zermatt. Schnell unterwegs…  Ein Girl aus Florida. Kurz unterhalten aber ich friere mir eines ab – muss mich bewegen.
Der Abstieg: Gehe zum Furggji teste den Gletscher und entscheide heute nicht zum Mettelhorn zu gehen. Ist mir zu eisig. Kein Neuschnee, keine Steigeisen, keine Stöcke. Also weiter auf dem Grat bis zur unsäglichen Bretterbude. Schrecklich alles verlottert und zugemüllt! Schnell weiter. Weglos direkt zumSee unter dem Tschuggen.  Nun zurück zur Aufstiegsroute dafür muss ich noch einmal 100 Höhenmeter Weglos gehen. In der Ebene treffe ich auf die US Amerikanerinnen vom Gipfel. Wir unterhalten uns etwas länger und steigen dann gemeinsam über den Vieliboden und das Triftbachtobel hinunter nach Zermatt. Im Tobel überholen uns drei Mountainbiker. Richtige – ohne Motor und echte Könner. Die Abfahrt sieht sehr flüssig und elegant aus. Der Weg ist gut,  nicht ohne Hindernisse zudem sind die Kurven eng und ausgesetzt. Bravo hat Spass gemacht zuzuschauen.
Vor lauter Plaudern habe ich die Landschaft kaum noch erlebt. Ich weiss wieso ich normal alleine gehe.
Sie war übrigen schnell oben 150 Minuten. Ich brauchte 50 mehr.

Fazit: Zermatt wolkenlos in satten Herbstfarben. Einsam ist diese Seite – kein Wunder die Bahnen sind auf der gegenüberliegenden Talseite. 

Gesamtstrecke: 17663 m
Maximale Höhe: 3305 m
Minimale Höhe: 1606 m
Gesamtanstieg: 1908 m
Gesamtabstieg: -1908 m
Total time: 05:59:54
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