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Passo del San Gottardo – Alpe di Fortünéi – Bassa della Prosa – Monte Prosa – Pizzo Fortünéi – Gloggentürmli – Alpe della Prosa – Valletta – Ovi della Cassinetta – Lago della Piazza

Das Postauto bringt mich bequem von Airolo auf den Gotthardpass. Wandere nach Norden am östlichen Rand der Seen entlang. Folge nun dem Strasse von der Passhöhe zur Alpe di Fortünéi. Es ist ruhig dahinten unweit vom Trubel auf dem Pass – ich bin den ganzen Tag allein unterwegs. Kurz vor der Hütte bei Punkt 2305 verlasse ich den Weg  und steige durch die Valletta auf. Auf halber Höhe beginnen ausgedehnte Schneefelder.  Weiter zur Bassa della Prosa die letzten fünfzig Höhenmeter auf Blockschutt. Schön warm der Aufwind der vom Lago della Sella aufsteigt.. Gehe Richtung Südwesten auf dem breiten Grat. Auf 2700 Meter Höhe ändert sich die Unterlage statt Gras und Sand  sind jetzt Blockfelshaufen zu meistern.  Etwa 120 Meter vor dem Gipfel habe ich die Höhe fast erreicht. Aber die Route ist nun ausgesetzt und nicht immer klar. Links, rechts oder überklettern ist mehrmals gefragt. Am grössten Block kurz vor dem Gipfel scheitere ich links und direkt ist mir zu arg. Also muss ich rechts etwas runter und auf Altschnee blanchierend passieren. So gelange ich unter den Gipfelaufbau. Ein paar Meter leicht klettern und ich stehe auf dem Gipfel des Monte Prosa.  Pause und Aussicht geniessen!
Zurück ist der Weg klar. Ich bin flink auf der Bassa. Von hier steige ich Richtung Norden der kontinentalen Wasserscheide nach auf. Die Felszacken auf der Route sind leicht zu überklettern. Das letzte Stück zum Gipfel ist dann glatter. Ich erreiche den Höchsten Punkt des Pizzo Fortünéi über ein Schneefeld. Pause, verpflegen und ein Mittagsschaf  an der warmen Sonne.
Der Abstieg: Auf ausladende Schneewächten bis an die ersten Zacken der Gloggentürmli. Hoppla da muss ich ja etwas mehr aufpassen. Zwei abfallende, sandige Passagen und ich stehe am Gloggentürmli Pass. Ein paar Fotos und weiter. Und auf  den obersten Boden mit dem Seeli über der Alpe della Prosa zurück. Das Wasser ist blau gefroren. Gehe weiter bis zur Lücke nördlich von Punkt 2654 und steige in einen Bogen in der Valletta zu meiner Aufstiegsspur ab. Kreuze diese am Riale di Fortünéi  und ziehe Richtung Punkt 2447. Schau ob ich ins Ovi della Cassinetta absteigen kann. Wahrscheinlich über das grosse Blockfelsfeld unter Punkt 2605. Steige also wieder bergauf. Die Landschaft ist ein Traum. Plötzlich sehe ich wie ich absteigen kann. Ein Schneeband bietet sich gerade zu an. Auf 2500 Meter Höhe klettere ich fünf Meter  über eine Fels Rinne zum Schnee ab. Nun die 250 Meter lange  Schneerutsche bergab – was für ein Spass. Erreiche den  Stufe auf  2400 Meter Höhe mit Liegefelsen. Hier geniesse ich die Sonne in vollen Zügen, mit Sicht zur wilden  Nordostflanke des Monte Prosa.
Von hier bin ich in 25 Minuten am Gotthard Hospiz wo mein Postauto abfahrbereit steht.

Fazit: Monte Prosa – ein Gedicht.

Gedanken zum Gotthardpass und Hospiz.
Was da oben alles verbaut wurde und wird! ( Neu 2020 Windräder mit notwendigen Zufahrtsstrassen).
Das touristische Angebot ist bescheiden bis öde. Man sieht: Das mehrheitlich motorisierte Tourist ist mit dieser unterklassigen Darbietung zufrieden.

Gesamtstrecke: 13570 m
Maximale Höhe: 2780 m
Minimale Höhe: 2089 m
Gesamtanstieg: 1102 m
Gesamtabstieg: -1102 m
Gesamtzeit: 05:23:31
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Balerna –  Gole della Breggia – Castel San Pietro – Salorino – Mendrisio – Cortglia – Morbio Inferiore – Vacallo – Chiasso

Beginne in Balerna und wandere in die Gole della Breggia mit dem alten Betonwerk am Eingang. Ein paar Lost Place Fotos und weiter geht es in der Schlucht. Tief, rauschend und kühl empfängt sie mich. An einigen Stellen kommt man gut ans Wasser mit den stiebenden Fällen. Nach der dritten Brücke verlasse ich den Graben und steige nach Castel San Pietro.

Ab hier folge ich dem Weinbergweg über Salorino bis Mendrisio. Schlenderte durch die alten Gassen des Ortes vorbei am Kloster der Serviten mit Kirche San Giovanni, weiter zum Zentrum mit Chiesa dei SS. Cosma e Damiano e Torre medioevale. Vorbei am bunt bemalten Palazzo Pollini zum Platz mit der roten Chiesa dei Cappuccini, der Biblioteca dell’Accademia di architettura und dem auffälligen Teatro dell’Architettura neben dem Spital. Südlich anschliessend finde ich ein gutes Motiv für meine abstrakte Galerie  – es ist der Sockel der Casa di Pictor. Vom Spital durch das Quartier Villa Foresta (hier ist die Swimingpooldichte besonders hoch) nach Cortglia und eine Ebene tiefer als auf dem Hinweg zurück nach Castel San Pietro. Hier steige ich direkt zum Betonwerk in der Schlucht ab und gleich wieder bergab nach Morbio Inferiore. Eindrücklich die Treppe vor der Kirche Santa Maria dei Miracoli. Zum Abschluss durch das grüne und kühle Valle di Spinee südlich der Sportplätzen und Schulen.  Von Chiesa dei Santi Simone e Giuda Taddeo in Vacallo bergab zur  eingepackten Autobahn durch Chiasso. Auf der anderen Seite der A2 steht ein fotogene Investitionsruine  das Centro Ovale. Nach wenigen Minuten bin ich auf der Piazza Indipendenza mit dem ehemaligen Hotel Helvetia unweit vom Bahnhof Chiasso.

Fazit: Eine verborgene Schönheit die Gole della Breggia in Balerna. Gemütlich durch die Reben des Mensrisiotto. Farniente  in Mendrisio den Sommer geniessen im südlichen Süd der Schweiz.

Gesamtstrecke: 19703 m
Maximale Höhe: 508 m
Minimale Höhe: 240 m
Gesamtanstieg: 485 m
Gesamtabstieg: -520 m
Gesamtzeit: 05:02:51
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Someo – Dalovi – Lodano – Törn – Moghegno – Aurigeno – Gordevio

Über Auffahrt – sechs Tage mit meiner Frau im Tessin.
Oder ein sehr warmer Frühsommer  in der Südschweiz.

Sechster Tag
Maggiatalboden. Der Bus der FART fährt uns nach Someo. Auf den ersten Metern sehen wir eine Schlange am Wegesrand. Schon die fünfte die Woche. Hier ist es eine schwarze Viper.
Weiter über die Hängebrücke nach Dalovi, Lodano, Törn, Moghegno, Aurigeno nach Gordevio. Vis-a -vie  von Giumaglio machen wir Mittagspause und geniessen den  Frühsommer direkt an der Maggia.

Gesamtstrecke: 14286 m
Maximale Höhe: 395 m
Minimale Höhe: 297 m
Gesamtanstieg: 388 m
Gesamtabstieg: -446 m
Gesamtzeit: 04:31:21
Download file: 2020-05-25-Someo-Gordevio.gpx

Lisone – Vezio – Val Firinescio – Mugena – Arosio – Agra – Cervello – Cademario

Über Auffahrt – sechs Tage mit meiner Frau im Tessin.
Oder ein sehr warmer Frühsommer  in der Südschweiz.

Fünfer Tag
Das Malcantone. Beginnen in Lisone und wandern über Vezio nach Mugena. Natürlich mit dem Abstecher ins Val Firinescio mit dem Kastanienhainen. Hier sind die Erdbeeren reif – lecker. Über Mugena machen wir ein ausgedehntes Picknick mit Sicht ins Alto Malcantone.
Weiter auf dem Kastanien Pfad nach Arosio und weiter über den Agra auf den Cervello. Der Ginster gedeiht blüht hier prächtig. Pause und geniessen. Kurz bergab zum Kurhaus und mit dem Postauto nach Agno.

Gesamtstrecke: 13490 m
Maximale Höhe: 959 m
Minimale Höhe: 681 m
Gesamtanstieg: 673 m
Gesamtabstieg: -674 m
Gesamtzeit: 04:23:37
Download file: 2020-05-24-Malcantone-Arosio-Cademario.gpx

Bosco Maia Losone – Arcegno – Maia – Barbescio – Bolletina Lunga – Molino – Gratena – Böcc del Crös – Balladrüm – Premacagno – Ascona

Über Auffahrt – sechs Tage mit meiner Frau im Tessin.
Oder ein sehr warmer Frühsommer  in der Südschweiz.

Vierter Tag
Unser Ziel sind die Hügel westlich von Losone, Was auf der Karte spannend erscheint ist vor Ort einfach nur herrlich abwechslungsreich. Von Arcegno gehen wir auf den Bolletina. Im Norden hoch im Süden herunter und nach Norden weiter zum Barbescio. Ein kahler Felsrücken mit Sicht bis Locarno. Sehr schön da oben. Wir laufen ein Acht und kommen so auf halber Höhe zum Grotto auf Ortseingang von  Arcegno. Mittagessen. Gestärkt wandern wir über den Gratena und Balladrum nach Ascona. Der Wind frischt nun auf es ist jedoch immer noch um 25° warm. Hier geniessen wir ein Bierchen direkt am Wasser und können das aufkommende Gewitter beobachten.

Gesamtstrecke: 14387 m
Maximale Höhe: 466 m
Minimale Höhe: 193 m
Gesamtanstieg: 680 m
Gesamtabstieg: -859 m
Gesamtzeit: 04:41:37
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Maggia – Ovia – A Marena – Al Mött dal Zücar – Spin – In Parcüroi – La Capela dal Scinc – Salto Maggia

Über Auffahrt – sechs Tage mit meiner Frau im Tessin.
Oder ein sehr warmer Frühsommer  in der Südschweiz.

Dritter Tag
Heute ist es über 25 Grad warm und leicht dunstig. Wir wandern von Maggia über das Valle del Salto  nach Marena und dem Hängen entlang nach Tasmei. Von hier steigen wir über Spin, Parcuroi durch aufgegebene Weiden mit sehr alten Kastanienbäumen nach Maggia. Nach einem Abstecher mit Sprühdusche am Salto Maggia geht es zurück nach Locarno zum Eisessen.

Gesamtstrecke: 10577 m
Maximale Höhe: 981 m
Minimale Höhe: 325 m
Gesamtanstieg: 952 m
Gesamtabstieg: -953 m
Gesamtzeit: 04:08:10
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