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Belgien / De Panne – Nieuwpoort – Oostende – De Haan – Wenduine – Blankenberge

Ein paar Tage an der Küste von Flandern. Von unserer Zeedich-Wohnung in Nieuwpoort unternehmen wir Strandwanderung bis nach De Panne an der französischen Grenze. Es ist trocken und häufig sonnig bei Temperaturen um 10°

Die bis zu 400 Meter breiten Sandstrände nördlich von Oostende erreichen wir bequem mit dem Kusttram das die ganze belgische Küste erschiesst. Die Haltestellen sind nie weit vom Meer entfernt. Die Sonnenuntergänge sind ein Traum. Vor allem bei Ebbe bieten sich einzigartige Spieglungen in den zurück bleibenden Pfützen.

Die Wohnblöcke mit den Ferienwohnungen sind ein gewöhnungsbedürftiger Anblick.  Allerdings ist die Sicht aus den Wohnungen auf das Meer himmlisch. Von unser Wohnung sehen wir Richtung Westen über die Küste bis zum 40 Kilometer entfernte Dunkerque / Dünkirchen.

Geplant waren zwei Wochen. Wegen der Umstände mit dem Coronavirus (Ausgangssperre in Belgien ) war es dann nur ein verlängertes Wochenende.

Gesamtstrecke: 14321 m
Maximale Höhe: 17 m
Minimale Höhe: 1 m
Gesamtanstieg: 23 m
Gesamtabstieg: -26 m
Gesamtzeit: 04:41:10
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Gesamtstrecke: 7921 m
Maximale Höhe: 16 m
Minimale Höhe: 1 m
Gesamtanstieg: 25 m
Gesamtabstieg: -24 m
Gesamtzeit: 02:34:29
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Gesamtstrecke: 11452 m
Maximale Höhe: 10 m
Minimale Höhe: 1 m
Gesamtanstieg: 19 m
Gesamtabstieg: -13 m
Gesamtzeit: 03:43:22
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Gesamtstrecke: 10610 m
Maximale Höhe: 15 m
Minimale Höhe: 1 m
Gesamtanstieg: 27 m
Gesamtabstieg: -18 m
Gesamtzeit: 03:09:08
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Gesamtstrecke: 6645 m
Maximale Höhe: 17 m
Minimale Höhe: 1 m
Gesamtanstieg: 18 m
Gesamtabstieg: -17 m
Gesamtzeit: 02:08:47
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Gesamtstrecke: 11000 m
Maximale Höhe: 14 m
Minimale Höhe: 1 m
Gesamtanstieg: 10 m
Gesamtabstieg: -18 m
Gesamtzeit: 03:38:06
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Turren – Finsterbüel – First – Stellenen Biet – Arnifirst – Höch Gumme – Gibel – Scheidegg – Tüfengrat – Hörnli – Wilerhorn – Breitenfeld – Durrenegg

Am Bahnhof Lungern wartet der Shuttlebus der Turren-Bahn. Danke – toller Service. Starte auf Turren – nicht alleine… Heerscharen von Schneeschuhwanderern sind heute unterwegs. Kein Wunder erst hier oben scheint die Sonne die Täler sind vom Nebel verdeckt.
Gehe über das Finsterbüel zur First. Es liegt wenig Schnee hier oben. Gut für die Routewahl. Ich steige direkt der Wildschutzzone entlang  hoch nach  Stellenen / Biet. Die Route ist  >30° steil und nur bei sicheren Verhältnissen zu empfehlen. Nutze den Hartschneerand an den abgewehten Rippen und komme so zum Gipfelkreuz.
Ups… Wind und zwar nicht mässig wie MetoSchweiz vorhersagte sondern stark. Über 50 kmh mit Spitzen bis 70. Zum Glück scheint die Sonne und die Temperatur ist deutlich über Null Grad.
Nun sehe ich das sogar ein Aufstieg über die Rückenegg – Mändli möglich wäre. – Ein anders Mal.
Weiter nach Westen über die Kuppel zur Senke bei Punkt 2055 und auf den breiten Wächten über den Arnifirst zum  Höch Gumme. Riesiges Kreuz – starke Windböen. Aussicht über den Kessel mit dem  Schönbühl in der Mitte. Die Sicht in Jungfrauregion ist von Dunst getrübt. – es drückt viel Feuchtigkeit an die Bergkette. Vor dem Abstieg gehe ich noch 300 Meter nach Westen Richtung Brinzer Rothorn. Zurück am Gipfel kann ich direkt absteigen. Entscheide mich aber für eine sanfte Variante. Erst nach Norden auf dem Grat zum Arnifirst, dann quere ich leicht sinkend um den Höch Gumme zum Gibel. Achtung das geht nur wenn der Schnee stabil ist.
Weiter herunter auf der Scheidegg, bei 1946 Meter über Meer  ist der Grat Messerscharf mit Drahtseilsicherung. Die Passage ist erstaunlich komfortable mit Schneeschuhen gehbar.
Der nächste Gipfel, das Wilerhorn, ist nicht geplant. Die Schlüsselstelle ist gleich nach Punkt 1857 Eine Aufschwung auf den Tüfengrat kann nur in der Flanke erklommen werden. Der Schnee ist hier aufgetürmt, oben gefroren darunter Pulver auf altem Hartschnee. An der Sonne auch nass. Teste jeden Schritt. Und gelange so auf den etwas moderater steigend Gratabschnitt zum Hörnli. Er ist teilweise schmal man kann aber oft links oder rechts der Kante sicher abstehen. Das letzte Stück zum Gipfel des Wilerhorn ist dann breit.Gehe weiter bis LV03 651’356, 180’516.
Weiter ist der Grat aper man könnte problemlos bis zum Brünig gehen. Skiaufstiegssuren sind an und in den Lawine Verbauungen zu erkennen.
Ich gehe zurück zum Wilerhorn und ein Stück den Grat hinunter. Bei LV03 650’650, 180’607 , vor dem Hörnli,  entscheide ich mich für einen direkt Abstieg im schattigen Osthang. Guter Pulverschnee –  rasant bin ich unten.
Zum Schluss in einem grossen Bogen unter dem Schönbüel  durch das Breitenfeld bis zur Durrenegg.
Steige in die wartende Luftseilbahn. Dann tauche ich in den Nebel. Unten mit dem Shuttlebus zum Bahnhof Lungern. Hier reicht es noch für einen warmen Tee bis mein Zug losfährt.

Fazit: Sehr Schöne Gratwanderung rund um das Schönbühl. Wenig Schnee macht es möglich. Wohl wegen dem Wind bin ich allein auf den Höhen. Für die vielen anderen Wanderer ist das Berghaus Schönbüel Wendepunkt.

Gesamtstrecke: 13324 m
Maximale Höhe: 2182 m
Minimale Höhe: 1495 m
Gesamtanstieg: 1076 m
Gesamtabstieg: -1075 m
Gesamtzeit: 04:28:20
Download file: 2020-01-23_Lungern-Turren.gpx

Hikr

Simplon – Monte Leone – Weng – Straffulgrat – Inneri Nanzlicke – Üsseri Nanzlicke – Spitzhorli – Rossu – Hospiz

Die ersten  Sonnenstrahlen wärmen die kalte Luft, zehn Uhr ist eine gute Zeit zum starten auf dem Simplonpass. Vom Hotel Monte Leone folge ich dem markierten Schneeschuhtrail – diese Line kenne ich nicht. Komme so direkt zum den Weng unter dem Tochuhorn. Die ausgetretene Spur ist offensive – sehr hoch – nur bei Verhältnissen (Lawinengefahr Gering, Stufe 1 ) wie heute sicher.

Nach der Traverse des Hanges steige ich durch das Tobel hoch. Auf 2330 Meter Höhe verlasse ich die Piste zum Spitzhorli und quere zu den südlichen Ausläufern des Straffulgrat. Der Schnee ist bombenfest – ich steige direkt der Gratlinie entlang hoch.

Bald wir es flacher. Gut! Nun kann ich die pittoresken Schneeverwehungen und die Aussicht geniessen. Im Süden zum Fletschhorn, Mattwald, Mischabel, Weisshorn. Nach Osten das Hübschhorn, Breithorn, Monte Leone, Wasenhorn, Punta Terrarossa, Bortelhorn. Nach Norden das Bitschhorn über dem Spitzhorli. Der Grat ist lieblich gewellt und senkt sich nach 1200 Metern zur Inneri Nanzlicke. Danach wieder hoch über bis zu 20 Meter hohe Wächtenkämme die kleine Täler bilden. Sehr schön. Der Preis – es belässt ein starker Wind.

Der Absteig in die Üsseri Nanzlicke ist kurz aber steil (kann umgangen werden). Nun der Aufstieg auf der Tourenskipiste zum Spitzhorli Kreuz. Leicht. Der höchste Punkt ist nicht beim Kreuz sondern noch zwei Wellen weiter. Ich gehe weiter sogar über den Gipfel des Spitzhorli hinaus bis zum Zahn mit der Steinsäule bei Punkt 2726. Auch hier sind die Wächten riesig.

Der Rückweg: Sechs Wanderer/Skifahrer sah ich heute. Wohl wegen dem Wind sind am Nachmittag alle ausser Sicht oder schon im Tal.

Die Schneeunterlage ist super griffig. Sinke nie ein. Gehe zurück zum Spitzhorli Kreuz und dann der Kante entlang bis fast zur Üsseri Nanzlicke. Dann direkt in die Rossu Ebene herunter. Immer im Blick Wasenhorn, Monte Leone, Hübschhorn. Durch das Bachtobel südwestlich der Weng gehe ich unter der Wächte durch, hinunter bis auf den Boden auf 2200 Meter Höhe. Jetzt noch quer über drei Rippen dem Simplon Hospiz entgegen. Eine gut Spur weisst mir den Weg durch die Felsen. Schöne Landschaftsformen sind das –  immer wieder.

Fazit: Super Wetter. Sehr stabile Schneedecke. Eine Route die nicht immer machbar ist. Ein herrlicher Tag.

Gesamtstrecke: 12267 m
Maximale Höhe: 2720 m
Minimale Höhe: 1987 m
Gesamtanstieg: 923 m
Gesamtabstieg: -894 m
Gesamtzeit: 04:28:23
Download file: 2020-01-16_Simplon.gpx

Sunnbüel – Gällihore – Uschenegrat – Wyssi Flue – Schwarzgrätli – Schwarenbach – Spittelmatte – Sunnbüel – Kandersteg

Gut das die Wetterprognosen selten stimmen. Am Sonntag war für heute Regen vorhergesagt. Falsch! Schnee in der Nacht und wolkenlos ab Sonnenaufgang ist die Realität.
Der Schnee liegt bis auf 1800 Meter Höhe um Kandersteg.
Beginne auf dem Sunnbüel und gehe zum Gällihore. Der Weg ist schneebedeckt, zum Glück breit gebaut. Er zickzackt moderat steigend durch die steilen Flanken zum Nordgrat.
Im Schatten ist der Schnee gefroren. Der Pfad  zum Gipfel des Gällihore ist erkennbar unter der Schneedecke und unproblematisch zu gehen. Geniesse das super klare Wetter.

Steige wieder auf den Weg am Nordgrat herunter. Von hier wandere ich dem Uschenegrat entlang. Immer schön auf dem zugeschneiten Wanderweg. Langsam steigend. Gegen den auffrischenden Wind. 500 Meter nach Punkt 2202 frage ich mich: Wie weiter, der Hang (über 45°) vor mir scheint heikel. Aber alles löst sich in Wohlgefallen auf. Ein abgesetztes Band führt mich quer durch den Steilhang. Dann eine Steilstufe direkt hoch auf den Grat. Nun über den Rücken zum Sattel vor dem Aufstieg zur Wyssi Flue. Dieser ist steil und mit viel Treibschnee aufgefüllt. Der Wanderweg ist schwer erkennbar. Zum Glück ist der Grat hier breit und nur nach hinten abschüssig. Vor dem Gipfel ist sogar eine Treppe installiert.
Oben – wie schon den ganzen Tag ungetrübte Sicht. Grossartig. Altels / Balmhorn, RinderhornFelshore  sind zum Greifen nah. Über die Gemmi sieht das Weisshorn. Nach Westen lug das Tschingellochtighore über den Entschligegrat. Östlich vom Gällihore erheben sich Jägertosse, Fisistock und das Doldenhorn über dem schattigen Gasteretal.

Grösser

Mein Plan weiter  zum Chindbettipass oder zum Roten Totz gebe ich auf. Ich habe genug Schnee gespurt und gehe vom Schwarzgrätli  durch die Tschalmeten bergab nach Schwarenbach. Hier hat die Sonne gewirkt, der Schnee ist nun Pflotsch. Der Pfad schmierig. Erhöhte Vorsicht ist deshalb notwendig im plus 35° steilen oberen Teil des Abstieges. Plötzlich sehe ich eine Herde Steinböcke, 25-30 Stück. Alles dabei von den alten Böcken bis zu den jungen Geissen. Mein Problem ist jetzt das die Tiere über mir sind und mein Weg im Zickzack darunter verläuft. Augen zu und durch – die Herde ist stehen geblieben und beobachte wie ich hastig absteige. Tea Time im Hotel Schwarenbach.

Die Waldgrenze reicht bis zum Hotel. Mein Weg über die Spittelmatte zur Bergstation Sunnbüel ist geziert von buntem Bergwald. Die Kontraste haben mit der sinkenden Sonne noch zugelegt. Ein herrlicher Schluss der Wanderung.

Fazit: Viel Sonne, Wind und Schnee. Ein phantastischer, entschleunigter Ausflug Dank den winterlichen Verhältnissen. 

Gesamtstrecke: 13253 m
Maximale Höhe: 2452 m
Minimale Höhe: 1874 m
Gesamtanstieg: 955 m
Gesamtabstieg: -955 m
Gesamtzeit: 04:47:20
Download file: 2019-10-16_Sunnbuel_WyssiFlue.gpx

Giw – Gibidum – Gibidumpass – Rothorn – Sitestafel – Rüspeck

Auf Gibidum stürmt es und es wird nicht besser. Eisige Fotomotive Tolles Panorama: Das Bietschhorn im Norden. Monte Leone, Breithorn im Osten, Fleschhorn, Dom, Matterhorn im Süden. Weisshorn, Augstbordhorn im Westen.
Bei Punkt 2611 über dem Sitestafel bläst es mit 80-100 km.  50 Meter unter dem Grat ist der Wind weg… Ein stürmisch Tour.

Gesamtstrecke: 13462 m
Maximale Höhe: 2588 m
Minimale Höhe: 1950 m
Gesamtanstieg: 903 m
Gesamtabstieg: -896 m
Gesamtzeit: 05:11:20
Download file: 2019-02-12_Gibidum_Visperterminen.gpx

Selamatt – Zingen – Hinderrugg – Chäserrugg – Tristencholben – Gluristal – Gluris – Lücheren

Gesamtstrecke: 13930 m
Maximale Höhe: 2293 m
Minimale Höhe: 1382 m
Gesamtanstieg: 1270 m
Gesamtabstieg: -1271 m
Gesamtzeit: 04:33:21
Download file: 2018-10-10 Hinterrugg.gpx