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Giv – Gibidumsee – Gibidumpass – Heido Suone – Obers Fulmoos – Zigera – Bistinepass – Simplonpass

Kalt ist es geworden. Wir wandern heute von Visperterminen/Giv los. Raureif ziert die Lerchen unter dem Gibidumpass. Der Boden ist aber nicht gefroren und die Ostseite der Bäume ist getaut. Das Gras ist Braun auf dem Pass. Das Bietschhorn guckt durch den Nebel und spiegelt sich im See. Auch die Mischabel Gruppe  und Weisshorn lugen auf den Wolken. Chic
Wir folgen der Heido Suone ins Nanztall ein  gemütlicher Spaziergang. Zweimal muss man sich um eine Felsnase windeln und im Aufstieg zum Obers Fulmoos ist es nass aber Schneefrei. Vor zwei Jahren musste ich hier wegen Altschnee fast aufgeben. Die Bergspitzen und Gletscher Richtung Fletschhorn sind meist in Nebel gehüllt – nur kurz zeigt sie sich.
Der Weg aus dem Nanztal durch die  Zigera ist  überraschend einfach (bin noch nie hier durch) Verwirrend sind einige Wegweiser. Die Marschzeit ist immer für den ganzen Weg von Giv zum Simplon angegeben. Zu Glück bin ich nicht darauf angewiesen…
Unter dem  Bistinepass öffnet sich die Sicht auf den Simplon und die Gipfel (Hüschhorn, Breithorn, Monte Leone, Wasenhorn/Punta Terrarossa) im Osten der Passstrasse. Der Wanderweg verläuft moderat und bringt uns bequem nach Blattu.
Nach einem kurzen Anstieg dem Wilderomatischen Chrummbach entlang erreichen wir das Hotel Monte Leone

Fazit: Einfache Wanderung der berühmten Heido Suone entlang und unschwer über die Höhen zum Simponpass

Gesamtstrecke: 18366 m
Maximale Höhe: 2486 m
Minimale Höhe: 1892 m
Gesamtanstieg: 1199 m
Gesamtabstieg: -1148 m
Total time: 05:34:44
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Formarinsee – Freiburger Hütte – Steinernes Meer – Gehrengrat – Dalaaser Schütz – Spullersee und Älpele – Zug

Mit dem Wanderbus von Lech zur Formarinsee.Auf der Hüttenstrasse zur Freiburger Hütte (bewirtet). Das Wetter ist super also ohne Stopp weiter. Leicht steigend auf gutem Pfad bis zur Karstebene, des Steinernen Meer. Recht mühsam gehbar ist dieser gut markierte Abschnitt. Nach Norden haben wir freien Blick auf die Rote Wand.
Ab der Abzweigung Lechtal/Gehrengrat ist der Wanderweg gut steigt jedoch steil bergauf. Der erste Felsriegel ist mit wenigen Handgriffen erklommen. Schön die Ebene des Oberen Schütz vor dem Pöngertlekopf und Pfaffeneck. Das Eck besitzt einen roten weissen Gipfelaufbau – fotogen.
Nun steigt der Weg zum Gehrengrat noch einmal steil an. Oben an der Kante sieht man in die bröckelnden Hänge des Gehrengrates. Eindrücklich tief sind hier die Erosionsrinnen. Der Grat ist gut besucht etwa 100 Berggänger sind unterwegs oder geniessen die Sonne hoch  über dem Klostertal.
Der Abstieg: Zweistufig  durch einen Steilhang und über eine breite arg
abschüssige Grasrippe (T3) gelangen wir auf die sanft nach Osten abfallende Dalaaser Schürz. Der Spullersee erscheint spät in unserem Aussichtsbereich.
Auf der Seestrasse angekommen stört uns ein ohrenbetäubender Lärm. Ein Dieselgenerator dröhnt über das Wasser. Wir gehen deshalb auf dem kürzeren Weg zur Bushaltestelle an der nördlichen Staumauer.

Fazit: Schöne abwechslungsreiche Wanderung von der Lechquelle zum Spullersee.  Optimal mit ÖPNV erreichbar. Bravo Lech

Gesamtstrecke: 11705 m
Maximale Höhe: 2423 m
Minimale Höhe: 1828 m
Gesamtanstieg: 785 m
Gesamtabstieg: -825 m
Total time: 03:54:22
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