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Biasca – Chiesa di San Carlo Borromeo – Chiesa dei Santi Pietro e Paolo – Kreuzweg – Santa Petronilla – Motta – Aldirei – Monte Robart – Motta Bella – Monte Robart – Reisc – Tecett – Piotela – Cömbra – Santa Maria del Castello – Pozzone di Osogna –  Oratoria San Rocco – Osogna

Start in Biasca. Bis zur Kirche San Carlo Borromeo der Bahn entlang. Aufstieg zur Chiesa dei Santi Pietro e Paolo. Den  Kreuzweg entlang zur Brücke, Wasserfall und Kappel Santa Petronilla.

Ab hier ist der Weg Richtung Albat rauer aber gepflegt. Er windet sich durch steile Ziegenweiden und quert in den Bändern von Motta. Ich passiere die Seilbahn bei Aldirei. Kurz danach geht es Zickzack hoch. Auf 820 Meter über Meer ist in paar Meter neben dem Weg an einem Felsen eine blaue Markierung RIPARI  FSS. Der Pfad ist nun ungepflegt und teilweise schwer zu erkennen. Ich orientiere mich an Felsen die aus dem Gras/Farn ragen und eine Reihe bilden. Ab und zu ist eine blaue Markierung oder Steinmännchen vorhanden. Das Gelände ist meist steil die Spur steigt nur moderat. Im Zweifel halte ich die Höhe.
Die Ruine Motta Bella bildet den geographischen Höhepunkt meiner Wanderung. Etwas weiter ist die Abzweigung nach Piotela ist leicht zu verpassen. Ich gehe hier zu weit. Bei den ersten Sicherungsseilen unter dem Aussichtspunkt auf 780 Meter  Höhe werde ich skeptisch. Ich bin zu tief und muss zurück. Der Übergang in den Graben östlich hoch über Giüstizzia  ist nicht markiert und der Pfad überwachsen. Hinter einem Felsblock ist die Route dann klar erkennbar die Passage des Baches problemlos. Auf der Südseite ist der Weg gepflegt und gemäht. Das Trinkwasser für Reisc/Tecett /Piotela kommt von hier. Der Weiler ist mit einer Transportbahn erschlossen und gut im Schuss. Die Aussicht vom Kreuz ist herrlich. Die Sonne brennt nun richtig. Zeit zum Sonnenbaden.

Jetzt geht es runter, gut gebaut windet sich der Pfad um die Felsbänder. Bis zum Weiler Cömbra hier wird gearbeitet – Holz sägen. Weiter bis zur Kappelle Santa Maria del Castello über dem Dorf Osogna. Zuletzt durch Reben auf den  alten Dorfplatz. Von hier mache ich einen Abstecher zum Pozzone di Osogna den ich schon von der Kapelle gesehen habe. Ein herrlicher grosser Pool – glasklar.

Habe etwas Zeit bis mein Bus fährt und mache noch einen Dorfrundgang. Oratoria San Rocco, die moderne Dorfschule und einzelne Häuser sind fotogen.

Fazit: Die Wanderung ist in der Mitte etwas für Fährtensucher, zum wandern eher öde –  wären am Anfang und am Ende nicht die geistlichen Kulturgüter und die spektakulären Wasserfälle. 

Gesamtstrecke: 11547 m
Maximale Höhe: 918 m
Minimale Höhe: 269 m
Gesamtanstieg: 1090 m
Gesamtabstieg: -1111 m
Total time: 04:05:44
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Davos Monstein – Bodmen – Büelenhorn – Fil da Stugl – Stulsergart – Muchetta – Curtins – Runsolas – Stugl – Bergün – Bravuogn

Davos Monstein – Bodmen – Büelenhorn – Fil da Stugl – Stulsergart – Muchetta – Curtins – Runsolas – Stugl – Bergün – Bravuogn   Digitale Schweizerkarte

Wie das Postauto in Monstein wendet ist spektakulär. Die Hinterachse steht ein  Meter vom Abgrund, die letzten vier Sitzreihen hängen so in der Luft… Kein Problem auch heute nicht.

Geht durch das kleine lebendige Dorf mit Schule, Restaurant, Dorfladen, Brauerei, Hotel, Kirche, alten Walserhäusern und Neubauten. Folge nun der Waldstrasse  über den wilden Monsteinerbach zur Gebrunst.  Auf dem Grat steige ich direkt bis zur Jägerhütte auf. Verschnaufe auf dem kommenden Wegabschnitt. Bald nach der Abzweigung zur Inneralp  Weglos weiter mehr oder weniger direkt zur Waldgrenze. Nun wird der Bewuchs kräftiger und ich bin froh auf einem alten Pfad den Alpenrosengürtel meistern zu dürfen.  Über Bodmen wird die Vegetation sehr bunt und deutlich kürzer.
Ich halte mich an der westlichen Gratkante. Ab Punkt 2515 wird das ganze felsiger und schmaler, aber nie ausgesetzt. Der Aufstieg ist länger als ich dachte, das Büelenhorn kommt erst spät in meinem Fokus.
Bei Punkt 2705 ist das Gröbste des Aufstieges geschafft. Auf der Nordseite des Büelenhorn liegt 10cm Schnee ideal für einen direkten Schlussspurt zum Gipfel. Die Sicht auf das Panorama ist gut, die Berge sind Nebelfrei, der Himmel überzogen mit einem mystischen Wolkenschleier.
Der Abstieg: Nach Westen sieht man schön den Verlauf des Stulsergartes ein leichtes Bergauf und ab. Der Weg über den Grat ist viel einfacher als ich mir vorstellte. Westlich des Muchetta wird der Weg steiler. Auf der ersten Terrasse gehe ich ein Stück Richtung Las Blais. Nordwestlich der ersten Runse führt ein Pfad durch die Legföhren  in den Auslauf der Geröllrinne, Ich gelange praktisch auf den Plan Grond das Corn da Tinizong erscheint hier zum greifen nah
Folge nun den Spuren zum Wanderweg und auf diesem weiter nach  Curtins. Da Bergün höher liegt entschiede ich nicht nach Filisur abzusteigen sondern nach Bergün zu gehen. Die Route ist erst auf guten Wegen, um dann im steilen Gelände die zwei Rinnen von Agols zu queren. Die Sturm- und Lawinschäden wurden sauber aufgeräumt, der Pfad schön hergerichtet. Von Runsolas nach Stugl sind letzte  Aufräumarbeiten im Gang. Nach Stugl nutze ich kurz die Teerstrasse. Bei Unfiern zweigt die alte Strasse nach Bergün ab. Sie  schlängelt sich um die Nase von Pentsch in dessen Südwest Hänge hinein. Geschafft die ersten Häuser des Bahndorfes sind erreicht. Am Bahnhof Bergün im Museumsbuffet lasse ich die Wanderung ausklingen.

Fazit: Herbstlich farbige Heiden über der Waldgrenze. Schöne Stimmung unter dem Wolkenschleier. Einsam von der Schule in Monstein bis Curtins keinen Menschen gesehen. 

Gesamtstrecke: 22125 m
Maximale Höhe: 2778 m
Minimale Höhe: 1372 m
Gesamtanstieg: 1709 m
Gesamtabstieg: -1952 m
Total time: 06:34:08
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Stoos – Tröliger Boden – Laubgarten – Wannentritt – Höchi – Riemenstaldner Tal – Lidernenhütte – Rotenblam – Diepen – Fritiggrätli – Schön Chulm – Ruoggig.

Lange geplant und gelagerte Tour – heute verwirklicht.
Bequem auf der Alpstrasse über den Tröliger Boden zur Alp Laubgarten.Dann auf Pfad zum/über den Wannentritt. An der Alpwirtschaft Goldplangg vorbei herunter zur Höchi. Der Weg von hier zur Lidernenhütte ist ein gut ausgebauter Viehtriebweg mit breiten Treppen, ab Alt Staffel dann ein Karrweg. Es geht in den Kanton Uri.
Die Lidernenhütte liegt schön eingebettet in Karst und Föhren Landschaft. Ich folge dem Pfad zur Seilbahn Käppeliberg – Gitschen und nehme ab hier die direkte Route hoch über dem Zingeli. Nicht ausgeschildert aber blau markiert. Der Pfad ist gut gehbar teilweise ausgesetzt (T3). Nach knapp 20 Minuten bin ich auf dem Regulären Wanderweg zur Alp Rotenblam. Steige nun zum Sattel dem Fritiggrätli hoch. Quer durch steiles Gras mit guten Pfad. Bevor ich den Grat zwischen Äbneter Stöckli  und Diepen erreiche gehe ich direkt über bis 35° steile Grashänge zum Gipfel des Diepen. Super Rundumsicht. Schrecklicher Gestank – Schaffmist.
Abstieg etwas südlicher auf dem Westgrat. Zurück auf bekanntem Abschnitt bis zum Fritiggrätli. Vom Sattel leicht steigend Richtung Schön Chulm. Abstieg durch die sonnige Flanke des Hagelstock über die Alp Gand  zum Ruoggig.

Fazit: Nette Tour. Gut erreichbar mit ÖV aus dem Raum Zürich. Ruhig nur um die Lidernenhütte und von Schön Chulm bis Ruoggig auf Wanderer getroffen.

Gesamtstrecke: 19658 m
Maximale Höhe: 2185 m
Minimale Höhe: 1302 m
Gesamtanstieg: 1610 m
Gesamtabstieg: -1192 m
Total time: 05:33:13
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St. Stephan – Mieschflue – Bluttlig – Grimmifurggi – Bluttlighore – Rauflihore – Raufli – Fildrich – Grimmialp – Schwenden

Nebel im Mittelland – ab Wimis im Simmental wolkenlos.
Beginne in St. Stephan erst der Simme entlang, dann durch das Dorf mit vielen Holzhäusern aus dem 15. Jahrhundert. Eindrücklich die Dachvorsprünge. Sogar neue Bauten inklusive Viehställe sind so gebaut.
Das letzte Haus ist passiert. Der Wanderweg führt dem Zälgbach entlang. Von Beginn an steil. Der Weg ist gut markiert und gepflegt. Bald lichtet sich der Wald die Sonne wärmt. An der schönen Geröllhalde Breitgand wechselt der Weg die Talseite direkt ins Geröll hinein. Der Versuch den Weg auf der anderen Seite zu etablierenden ist von Erdrutschen vereitelt worden. Mit ein paar Spitzkehren erreiche ich den Sattel (1966m) über dem Heuw-Eggli mit den zwei Hüterhütten. Der Heuw-Eggli Pass (2074m) ist noch fünfzehn  Minuten höher. Von hier kurz weiter zum Gipfel der Mieschflue (2155m). Mückenschwärme erwarten mich. Zum Rasten zu ungemütlich.
Steige ab Richtung Inners Heuw-Eggli und Allmi. Der Wanderweg ist sehr gut angelegt. Ausgesetzt – aber immer 30 cm breit und führt elegant  durch den Felsriegel.
Von 1590 Meter über Meer folge ich dem Höhenweg über dem Färmeltal. Die Route führt gleichmässig moderat steigend bis zur Wiede der Alp Bluttlig. Nun steil hoch zur Grimmifurggi (2022m)  und weiter dem Grat entlang zum Rauflihore/Bluttlighorn (2323m). Die Biese weht kühl aus dem Tal. Angenehm um die Schicht auf die  Spillgertegruppe und Fromattgrat mit Seehore/Rötihore zu geniessen.
Der Abstieg – durch den dreistufigen Kessel von Raufli. Der Weg ist leid. Die Kühe haben in der letzten regenreichen Woche alles erdig getreten. Deshalb sind sie wohl heute auf der untersten Stufe am grasen. Nach einer Felsklippe komme ich zur Alp Nessli mit Zufahrtstrasse aus dem Jahr 2013. Ich nutze sie und geniesse das gehen ohne jeden Schritt abzuwägen zu müssen. Folge dem Fildrichtal bis zur Grimmialp. Eine  Postkartenidylle  mit all den heraus geputzt Häusern. Kehre im Restaurant Eggli ein, bevor ich in einem grossen Bogen zur Postautohaltstelle in Schwenden wandere.
Fazit:  Bestes Wetter mit angenehmen Temperaturen. Die Route bis zum Bluttlighorn gefällt mir sehr gut. Der Abstieg über die Raufli Alp ist mir zu dreckig. Das Spazieren auf der Strasse im Talgrund dem Fildrich entlang ist erholsamen.

Gesamtstrecke: 22905 m
Maximale Höhe: 2308 m
Minimale Höhe: 990 m
Gesamtanstieg: 2042 m
Gesamtabstieg: -1876 m
Total time: 07:32:54
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Embrach – Pfungen – Wülflingen – Schlosstal – Töss – Leisental – Sennhof – Kollbrunn – Rikon – Rämismühle – Turbenthal – Wila – Saland – Bauma – Lipperschwändi – Nideltobel – Bärtobel

Gesamtstrecke: 89687 m
Maximale Höhe: 881 m
Minimale Höhe: 390 m
Gesamtanstieg: 1405 m
Gesamtabstieg: -1405 m
Total time: 05:32:17
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Rinderberg – Rüwlispass – Rüwlishore – Wistätthore – Ritzgrat – Tube – Louwenehore – Giferspitz – Gstaad

Gesamtstrecke: 27543 m
Maximale Höhe: 2501 m
Minimale Höhe: 1050 m
Gesamtanstieg: 1499 m
Gesamtabstieg: -2445 m
Total time: 08:00:14
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