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Schwägalp – Chammhalden – Nosshaldengrat – Petersalp – Kronberg

Es liegt Schnee im Appenzellerland. Nicht viel – doch genug um die Schneeschuhe an zu schnallen.
Von der Schwägalp im Schatten komme ich an der Chammhütte in die Sonne.
In den Südhängen der Nusshalden AI / Nosshalden AR wird es richtig warm.
Steig zum Appenzeller Grenzstein AI/AR auf und schreite über den Nosshaldengrat Richtung Petersalp. Die bekannte Schlüsselstelle ist heute keine. Man kann die Steilstufe nach Grossbetten herunter auf dem Sommerweg durch die Nordflanken entschärfen. Was heute geht sollte man bei mehr Schnee lassen – zu steil ist der Hang. Wenn Schnee ins Rutschen kommt, dann hier. Ich gehe bei solchem Verhältnissen direkt auf dem Grat. Dieser ist nicht so arg gefährdet.
Die Petersalphütte ist nigelnagelneu – Buchstäblich. Zum Abstieg ins Tal liegt zu wenig Schnee. Ich gehe deshalb den selben Weg zurück und beende die Wanderung im Schnee auf dem Kronberg.

Fazit: Kurze Schneeschuhwanderung auf ausgetreten Pfaden. Heute bei frühlingshaften Temperaturen, herrlichem Sonnenschein und ohne technische Schwierigkeiten.

Gesamtstrecke: 9716 m
Maximale Höhe: 1641 m
Minimale Höhe: 1303 m
Gesamtanstieg: 720 m
Gesamtabstieg: -440 m
Total time: 03:15:00
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Riederalp – Riederfurka – Hohfluh – Härderngrat – Breitboden – Blausee – Greicheralp – Riederalp West

Riederalp – Riederfurka – Hohfluh – Härderngrat – Breitboden – Blausee –  Greicheralp – Riederalp West

Im Wallis ist es sicher schön. Wo es hin geht steht erst nach Spiez fest. Die SBB macht mir die Entscheidung leicht. Technische Störung im Bahnhof Bern.
Also erreiche ich nur Verbindungen ins Oberwallis.
Visp im Nebel. Schnee liegt sogar im Talboden. An meinem Ziel auf der Riederalp ist die Schneedecke 60-120cm hoch. Pulverschnee und herrlicher Sonnenschein.
Riederalp West – Riederfurka ist gespurt. Weiter zur Hohfluh folge ich einer Skispur. Scheinbar war die Sesselbahn gestern in Betrieb. Von der Bergstation zum Aussichtspunkt ist ein breiter Weg getrampelt. Über den  Härderngrat wurde eine breite Skispur gelegt.
Das Wetter ist phantastisch. Wolkenlos, windstill und um  null Grad. Perfekt. Kurz vor der Moosfluh ist eine Sitzbank ausgegraben und mit einer Schneeziegelmauer geschützt. Optimal für eine Sonnenbad.
Vom Blausee ist die Skipiste zum Skifahren präpariert. Die Lifte laufen aber nicht…  Mir soll es recht sein. Versuche im warm werdenden Tiefschnee abzusteigen sind nur mühsam.
Nutze die Piste über Ort und Golfplatz von Ost nach West. Nach der Abfahrt zur Moosfluh Talstation ist nur noch eine Schneeschuhspur vorhanden.  Erreiche gut gelaunt die Riederalp West, und habe  noch Zeit für einen Tee Creme im Derby bevor mich die Gondel ins Tal fährt.

Fazit: Drei Stunden im Schnee bei bestem Winterwetter. Tolle Landschaft (UNESCO Welterbe Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch) mit Sicht bis zum Matterhorn.

Gesamtstrecke: 6709 m
Maximale Höhe: 2239 m
Minimale Höhe: 1913 m
Gesamtanstieg: 401 m
Gesamtabstieg: -401 m
Total time: 02:14:27
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Riffelberg – Gugle – Rosenritz – Hohtälli – Gornergrat – Riffelsee – Riffelberg

11 km,  800 Höhenmeter, 5 Stunden, WT5 Schwierigkeitsgrad Schneeschuhtour.

Im südlichen Wallis soll es ab Sonnenaufgang sonnig sein. Ich vertraue der Prognose und mache mich deutlich vor der Morgendämmerung auf den Weg. Vor Visp kurz ein Webcamcheck in Zermatt und 30 Franken in die Fahrt auf die Riffelalp investieren – Obschon es in Visp genau so neblig ist wie Zürich und Bern.
Die Sonne zeigt sich in voller Pracht, mit Neuschnee der die Bäume ziert, ab St. Niklaus. Die erst Verbindung auf den Gornergrat wird doppelt gefahren, der Andrang aus Südostasien ist gross.
Starte auf dem Riffelberg mit 30cm Pulverschnee genial Stimmung mit dem wolkenlosen Himmel. Die Sonne lässt die -10° kalte Luft angenehmer anfühlen.
Gehe möglichst weit nördlich zum Gugle (2720m) Ab hier auf dem Rosenritz nach Südenosten zum Gornergartsee (Kanonenspeicher). Weiter auf dem Weg über den Ritzengrat zur Bergstation Hohtälli Zermatt. Auf der Schattenscheite des Ritzengrat eine Überraschung… Der ganze Leehang ist auf den Weg gerutscht. Ein eindrücklich Menge Schnee. Die Gefahr hätte ich kaum erkannt. Aber den Hang auch nicht begangen. Der Weg (Piste) führt mich problemlos zum Gipfel des Hohtälli.
Atemberaubend die Sicht über den Gornergletscher zum Monte Rosa Massiv. Kurze Pause.

Vergössern

Nun die heikelste Passage dieser Tour (heute WT5). Der Weg über den Hohtälligrat ist von Treibschnee zugeweht. Traue mich nicht in den Flanken zu gehen (Erhebliche Lawinengefahr Stufe 3 und nach dem Anblick des grossen Schneebrettes unter dem Hohtälli). Ich gehe die heiklen Stellen mühsam direkt auf dem Kamm über mächtige Blocksteine. Diese Partie kostet mich enorm Kraft entweder stehe ich auf Fels oder sacke im 100cm Schnee ein. Den Abstieg habe ich mir einfacher vorgestellt.
Nach 800 Metern und 30 Minuten kann ich den Weg nutzen der nun nicht mehr in die Flanken führt. Der verwehte Schnee liegt aber weiterhin 40-50 cm hoch auf dem östlichen Gornergart.

Vergössern

Noch eine vom Schnee zugewehte Felsstufe schnaufende erobern – ein paar Meter südseitiger schneearmer Felsweg und ich stehe direkt über der Aussichtsplattform vom Gornergrat. Was für ein Kontrast. Bis hier war ich alleine und habe eine Firstline gezogen.
Gehe nun zügig zur Bergstation Gornergrat und dann wieder einsam und spurlos in grossen Bogen via Riffelsee über den Riffelberg zur gleichnamigen Bahnstation. Hier sammeln sich etwa 15 Wanderer die von Zermatt oder über die Piste vom Gornergrat kommen. Sogar der Kiosk ist geöffnet – Hotel und Restaurant sind zugerammelt.

Fazit: Das Matterhorn immer im Blick. Super sonniges Winterwetter und viel unberührte, frisch verschneite Bergwelt, wo in wenigen Tagen der Bär steppt

Gesamtstrecke: 11075 m
Maximale Höhe: 3242 m
Minimale Höhe: 2575 m
Gesamtanstieg: 791 m
Gesamtabstieg: -791 m
Total time: 05:02:09
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Zernez – Munt – Val Sparsa – Muot da l’Ova Sparsa – Piz d’Urezza

Gesamtstrecke: 17188 m
Maximale Höhe: 2883 m
Minimale Höhe: 1468 m
Gesamtanstieg: 1553 m
Gesamtabstieg: -1553 m
Total time: 07:35:24
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Saas Fee – Haltuwald – Hannigalp – Üssere Wald – Wildi

Steil hoch und sanft runter. Das Wetter war viel besser als angesagt. Kein Wind und kaum Wolken. Die Ersten 150 Höhenmeter wenig Schnee und viel Eis. Eisen unter den Sohlen war ein Vorteil. Hannig ist die Sonnenseite von Saas Fee – über die Jahreswende.

Gesamtstrecke: 11485 m
Maximale Höhe: 2331 m
Minimale Höhe: 1787 m
Gesamtanstieg: 654 m
Gesamtabstieg: -654 m
Total time: 03:02:04
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St-Luc – Tignousa – Chalet Blance du Touno – Hotel Weisshorn – Val d’Anniviers

Ein einfache Wanderung bei herrlichem Wetter in grandioser Schneelandschaft. Um 10 Uhr los, da waren wir fast alleine erst auf dem Rückweg kamen uns die Massen entgegen.  

Gesamtstrecke: 10901 m
Maximale Höhe: 2366 m
Minimale Höhe: 2138 m
Gesamtanstieg: 453 m
Gesamtabstieg: -452 m
Total time: 03:07:00
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