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Riffelberg – Gugle – Rosenritz – Hohtälli – Gornergrat – Riffelsee – Riffelberg

11 km,  800 Höhenmeter, 5 Stunden, WT5 Schwierigkeitsgrad Schneeschuhtour.

Im südlichen Wallis soll es ab Sonnenaufgang sonnig sein. Ich vertraue der Prognose und mache mich deutlich vor der Morgendämmerung auf den Weg. Vor Visp kurz ein Webcamcheck in Zermatt und 30 Franken in die Fahrt auf die Riffelalp investieren – Obschon es in Visp genau so neblig ist wie Zürich und Bern.
Die Sonne zeigt sich in voller Pracht, mit Neuschnee der die Bäume ziert, ab St. Niklaus. Die erst Verbindung auf den Gornergrat wird doppelt gefahren, der Andrang aus Südostasien ist gross.
Starte auf dem Riffelberg mit 30cm Pulverschnee genial Stimmung mit dem wolkenlosen Himmel. Die Sonne lässt die -10° kalte Luft angenehmer anfühlen.
Gehe möglichst weit nördlich zum Gugle (2720m) Ab hier auf dem Rosenritz nach Südenosten zum Gornergartsee (Kanonenspeicher). Weiter auf dem Weg über den Ritzengrat zur Bergstation Hohtälli Zermatt. Auf der Schattenscheite des Ritzengrat eine Überraschung… Der ganze Leehang ist auf den Weg gerutscht. Ein eindrücklich Menge Schnee. Die Gefahr hätte ich kaum erkannt. Aber den Hang auch nicht begangen. Der Weg (Piste) führt mich problemlos zum Gipfel des Hohtälli.
Atemberaubend die Sicht über den Gornergletscher zum Monte Rosa Massiv. Kurze Pause.

Vergössern

Nun die heikelste Passage dieser Tour (heute WT5). Der Weg über den Hohtälligrat ist von Treibschnee zugeweht. Traue mich nicht in den Flanken zu gehen (Erhebliche Lawinengefahr Stufe 3 und nach dem Anblick des grossen Schneebrettes unter dem Hohtälli). Ich gehe die heiklen Stellen mühsam direkt auf dem Kamm über mächtige Blocksteine. Diese Partie kostet mich enorm Kraft entweder stehe ich auf Fels oder sacke im 100cm Schnee ein. Den Abstieg habe ich mir einfacher vorgestellt.
Nach 800 Metern und 30 Minuten kann ich den Weg nutzen der nun nicht mehr in die Flanken führt. Der verwehte Schnee liegt aber weiterhin 40-50 cm hoch auf dem östlichen Gornergart.

Vergössern

Noch eine vom Schnee zugewehte Felsstufe schnaufende erobern – ein paar Meter südseitiger schneearmer Felsweg und ich stehe direkt über der Aussichtsplattform vom Gornergrat. Was für ein Kontrast. Bis hier war ich alleine und habe eine Firstline gezogen.
Gehe nun zügig zur Bergstation Gornergrat und dann wieder einsam und spurlos in grossen Bogen via Riffelsee über den Riffelberg zur gleichnamigen Bahnstation. Hier sammeln sich etwa 15 Wanderer die von Zermatt oder über die Piste vom Gornergrat kommen. Sogar der Kiosk ist geöffnet – Hotel und Restaurant sind zugerammelt.

Fazit: Das Matterhorn immer im Blick. Super sonniges Winterwetter und viel unberührte, frisch verschneite Bergwelt, wo in wenigen Tagen der Bär steppt

Gesamtstrecke: 11075 m
Maximale Höhe: 3242 m
Minimale Höhe: 2575 m
Gesamtanstieg: 791 m
Gesamtabstieg: -791 m
Total time: 05:02:09
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Zermatt –  Chüeberg – Triftchumme – Platthorn – Furggji – Vielibodden – Triftbachtobel – Zermatt

Die bekannten Wetterfrösche hüpfen am Sonntag mit ihren Ankündigungen wild umher. Schön Wetter? Vielleicht im Wallis! Südlich von Visp ist das Wetter um 8 perfekt. Natürlich auch in Zermatt.

Der Start. Ich habe die geplante Route auf dem GPS geladen und finde so den direkten Weg an den Dorfrand hinter dem Bahnhof Zermatt auf Anhieb. Die Sonne wärmt kräftig ich ziehe kurze Hosen an.
Der Wanderweg steigt sofort kräftig an. Angenehm ist das gehen auf dem breiten Pfad. Dieser schlängelt sich durch die Felsbänder des Chüeberg über dem Bahnhof bis zur Waldgrenze. Ah nun gehe ich direkt auf dem Berg der Berge zum. Das Matterhorn lugt immer mehr über den Grat. Bald ist die Ebene von Recheten erreicht. Am Wegweiser stutze ich kurz und glaube ihm. Der Weg führt mich durch die Lawine Verbauungen unter dem Wisshorn. Um 250m unter dem Gipfel in die Triftchumme abzuzweigen. Toller Blick auf  Gabel-, Trift-, und Zinalrothorn.  Treffe auf die Alpinroute (Blau-weiss) zum Platthorn.  Erst sanft ab der Vegetationsgrenze immer steiler. Alles trocken und deshalb sehr schön griffig. Ich komme so etwas östlich des Furggji auf den Grat. Der Gletscher ist nur 2 Meter tiefer und hat hier keinen Schrund. Ich gehe weiter zum Platthorn. Die Spur wie gehabt aber nun fast maximal steil zum wandern ohne Hilfe von Stöcke oder Händen. Kalt weht die Bise. Oben muss ich die Windjacke anziehen.
Der Gipfel. Tolle Sich zum Matterhorn, Gabelhorn, Weissdorn, Mettelhorn, Täschhorn, Mischabelgruppe, sowie das Monte Rosa Massiv.
Unten am Pass erscheint das erste Menschliche Wesen seit der Bahnhofstrasse in Zermatt. Schnell unterwegs…  Ein Girl aus Florida. Kurz unterhalten aber ich friere mir eines ab – muss mich bewegen.
Der Abstieg: Gehe zum Furggji teste den Gletscher und entscheide heute nicht zum Mettelhorn zu gehen. Ist mir zu eisig. Kein Neuschnee, keine Steigeisen, keine Stöcke. Also weiter auf dem Grat bis zur unsäglichen Bretterbude. Schrecklich alles verlottert und zugemüllt! Schnell weiter. Weglos direkt zumSee unter dem Tschuggen.  Nun zurück zur Aufstiegsroute dafür muss ich noch einmal 100 Höhenmeter Weglos gehen. In der Ebene treffe ich auf die US Amerikanerinnen vom Gipfel. Wir unterhalten uns etwas länger und steigen dann gemeinsam über den Vieliboden und das Triftbachtobel hinunter nach Zermatt. Im Tobel überholen uns drei Mountainbiker. Richtige – ohne Motor und echte Könner. Die Abfahrt sieht sehr flüssig und elegant aus. Der Weg ist gut,  nicht ohne Hindernisse zudem sind die Kurven eng und ausgesetzt. Bravo hat Spass gemacht zuzuschauen.
Vor lauter Plaudern habe ich die Landschaft kaum noch erlebt. Ich weiss wieso ich normal alleine gehe.
Sie war übrigen schnell oben 150 Minuten. Ich brauchte 50 mehr.

Fazit: Zermatt wolkenlos in satten Herbstfarben. Einsam ist diese Seite – kein Wunder die Bahnen sind auf der gegenüberliegenden Talseite. 

Gesamtstrecke: 17663 m
Maximale Höhe: 3305 m
Minimale Höhe: 1606 m
Gesamtanstieg: 1908 m
Gesamtabstieg: -1908 m
Total time: 05:59:54
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Die teuersten 20 Skigebiete – 6 Tage Skipass

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Zermatt – Sunnegga – Tufteralp – Arpzug – Europaweg – Täschalp – Brand – Springelboden – Wildikin – Charles Kuonen Hängebrücke – Randa

Gesamtstrecke: 19670 m
Maximale Höhe: 2351 m
Minimale Höhe: 1405 m
Gesamtanstieg: 856 m
Gesamtabstieg: -1733 m
Total time: 05:44:27
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Zermatt – Zmutt – Stafel – Stafelalp – Schwarzsee – Furgggletscher – Oberer Theodul Gletscher – Furggsattel – Trockener Steg

Gesamtstrecke: 17939 m
Maximale Höhe: 3351 m
Minimale Höhe: 1606 m
Gesamtanstieg: 1943 m
Gesamtabstieg: -635 m
Total time: 06:03:10
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Blauherd – Stellisee – Fluealp – Pfulwe – Findel-Moräne

Gesamtstrecke: 9136 m
Maximale Höhe: 2987 m
Minimale Höhe: 2535 m
Gesamtanstieg: 555 m
Gesamtabstieg: -556 m
Total time: 04:07:58
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