Langis – Schwendi Kaltbad – Jänzi – Egg – Andresenhütte – Glaubenberg

Gesamtstrecke: 11217 m
Maximale Höhe: 1727 m
Minimale Höhe: 1411 m
Gesamtanstieg: 466 m
Gesamtabstieg: -466 m
Total time: 03:30:40
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Ftan – Alp Laret – Muot da l’Horn – Piz la Greala – Minschun Pitschen – Alp Clünas – Naluns – Salez – Ftan Grond

Wolkenlos, viel Schnee und  kalt ist es heute im Engadin. Starte in Ftan im Zentrum nach wenigen Metern,  am Dorfrand , verlasse ich die Strasse. Auf schöner Spur hoch und nördlich vom Hochalpine Institut Ftan in den Wald. Nun immer leicht steigend auf der gut zugeschneiten (60 cm) Alpstrasse bis zur Alp Laret. Immer wieder tun sich Ausblicke ins Tal auf. Über der Waldgrenze dann das volle Panorama.

Herrlich zieht sich eine Spur bis  zu den Alphütten. Hier rasten drei Schneeschuhläufer. Die einzigen für lange, erst zum Schluss im Skigebiet wird es noch einmal etwas lebendiger. Von der Alp Laret weiter gut gespurt zum Muot da l’Horn. Kurze Pause zum verpflegen und Aussicht genießen.

Bis zum Piz la Greala ziehe ich eine eigene Spur. Nach dem Übergang  auf 2502 Meter Höhe gehe ich dem Grat entlang. Schön auf dem harten Bereich der Wächten. Ab und zu mache ich einen Schritt auf den aperen Fels. Gewinne so zügig Höhe. Oben dann die Überraschung des Tages. Sturm ( 60-80 kmh!) muss erst ein paar Schritte zurück um die Windjacke anzuziehen. Gut eingepackt erreiche ich 15 Minuten später den Minschun Pitschen. Der Wind lässt nicht nach. Mache eilig ein paar Fotos.

Der Abstieg geht sehr flott, nutze dazu die Schattseiten mit herrlichem Pulverschnee. 20 Minuten und ich bin auf der Alp Clünas  Quere nun zum Sessellift der von Prui kommt. Am Skihaus vorbei nach Naluns. Der Hang unter der Bergstation ist heikel! An den steilsten Grashänge ist der Schnee abgerutscht oder bedrohlichen angerissen. Die Piste ist nicht offen und sehr grob bearbeitet. Nutze ein kurzes Stück zum Abstieg in die Gegend von Salez. Weiter unter dem Wald entlang Richtung Pravadler. Kurz vor der  Schlittelbahn steuere ich Ftan Grond direkt an. Am Dorfplatz warte der Bus nach Scuol – perfekt

Fazit: Viel Schnee, ruhige Gegend, gemütlicher Aufstieg. Ein stürmischer Gipfel. Erstaunlich stimmiger Abstieg bis nach Ftan Grond.

Gesamtstrecke: 18253 m
Maximale Höhe: 2902 m
Minimale Höhe: 1624 m
Gesamtanstieg: 1424 m
Gesamtabstieg: -1416 m
Total time: 05:27:49
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Gross – Ebenau – Wäni – Tritt – Amslen – Amselspitz – Stockhütte – Jäntenen – Butzi – Alpthal

Gesamtstrecke: 12762 m
Maximale Höhe: 1535 m
Minimale Höhe: 894 m
Gesamtanstieg: 752 m
Gesamtabstieg: -647 m
Total time: 04:05:07
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Vögelinsegg – Waldegg – Frölichsegg – Gstalden – Niederteufen – Schwendibüel – Häuslersegg – Horst – Speicher

Gesamtstrecke: 15110 m
Maximale Höhe: 1086 m
Minimale Höhe: 816 m
Gesamtanstieg: 659 m
Gesamtabstieg: -661 m
Total time: 04:05:58
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Stöckalp – Cheselenfirst – Melchsee-Frutt – Bonistock – Chringen – Melchsee

Gesamtstrecke: 5622 m
Maximale Höhe: 2150 m
Minimale Höhe: 1910 m
Gesamtanstieg: 280 m
Gesamtabstieg: -280 m
Total time: 01:39:10
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Gesamtstrecke: 4798 m
Maximale Höhe: 1402 m
Minimale Höhe: 1071 m
Gesamtanstieg: 366 m
Gesamtabstieg: -365 m
Total time: 01:38:40
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Bad Clavadel – Stadler Berg – Rossboden – Witihüreli – Wiitiberg – Sertig Sand – Walserhuus

Was am Montag nicht geklappt hat (Bus im Stau) geht heute perfekt.
Ursprünglich als leichte Tour geplant wurde es heute eine Anspruchsvolle. 30! Franken für eine Bergfahrt auf das Jakobshorn finde ich überteuert. Also starte ich in Bad Clavadel anstatt auf dem Berg.
Erst gemütlich dem Weg entlang zum Bauernhof Boda. Dann mehr oder weniger dem zugeschneiten steilen Pfad entlang durch den Wald zu den Hütten der Stadler Alp. Hier beginnt der breiter Rücken zum Stadler Berg. Ein Rücken von der  Art  „gleich bin ich oben – ach nein doch nicht..“ und so weiter. Zudem ist der Schnee im Alpenrosengürtel nicht durchgehend tragend. Ich sacke immer wieder ein – zermürbend! Zwanzig Minuten Stress – dann endlich  trägt der Schnee. Quere nun unter dem Jatzhorngrat und steige dann zur Senke am Rossboden auf.  Kurzer Verschnaufpause. Eine Runde auf dem Rossboden, hoch über dem Dischmatal, mit Aussicht von Osten zum Jakobshorn. Nun das Sahnestück! Der 700 Meter lange Nordgrat zum Witihüreli. Gut gehbar. Die Schlüsselstelle ist viel einfacher besteigen als es aus der Ferne den Anschein machte. Der mit Triebschnee gefüllte  Aufschwung (30-40 Höhenmeter, WT4) kann Gefahrlos bestiegen werden. Mit zehn von mir bis in den festen Grundschnee getretenen Stufen, im Schneefeld rechts der Gratfelsen, erreiche ich die Kuppe.
Die letzten Meter zum Gipfel sind weniger steil jedoch immer schmaler, aber es ist gut erkennbar wo die Schneeverwehungen aufsetzen.

Das Witihüreli. 360° Aussicht. Sonne pur, klar, windstill, und angenehm warm.

Der Abstieg. Kurz zurück über die Steilstufe – dann bergab immer schön in Richtung Hoch Ducan. Erst bei der ersten Tälli Alphütten ist eine Skispur in meine Richtung gezogen. Nicht lange – ab der Waldgrenze muss ich den Weg selber finden. Gar nicht so leicht den Einstig zu finden. Die Sonne ist untergegangen, und glatt bin ich  an der Waldgrenze zu hoch. Muss das GPS konsultieren um die richtige Höhe zu finden. Im Wald ist der zugeschneite Pfad dann besser erkennbar.
Zum Schluss ein lange Gerade über den Talboden nach Sertig Sand. Habe noch etwas Zeit bis der Bus nach Davos fährt.
Ein Dessert, ein warmer Tee und ein Teller mit Leckerei aus dem Samiklaussack im heimelligen Walserhuus überbrücken die Zeit – optimal genutzt.

Fazit: Trotz zwanzig  Minuten Stress im Aufstieg eine gelungene Tour. Vor allem wegen dem Grat zum Witihüreli und dem Abstieg über die herrlich offenen Alpen nach Sertig. Kaum Spuren und keine Menschenseele getroffen auf der ganzen Schneeschuhwanderung.

Gesamtstrecke: 11854 m
Maximale Höhe: 2614 m
Minimale Höhe: 1646 m
Gesamtanstieg: 1090 m
Gesamtabstieg: -879 m
Total time: 04:30:53
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