Schlagwort-Archive: Bernina

Alp Bernina – Val da Fain – Alp la Stretta – Piz la Stretta – Fuorcla Chamuera – Piz Chatscheders – Chantun – Piz Sagliaint – Piz Tschüffer – Piz dal Fain – Lej da Pischa – Fuorcla Pischa – Val Languard – Paradis – Pontresina

Der Herbst ist herrlich. Die Sonne scheint die gelben Lerchen an. Traumhaftes Postkartenwetter herrscht im Engadin.
Starte in Bernina Diavolezza und wandere in der Morgensonne auf gutem Weg, sanft steigend das Val da Fain hoch. Nach einer Stunde erreiche ich die Alphütte Stretta.
Von hier gehe ich weglos steil zum Grat. Die Aussicht bei Punkt 2853 ist gross, der stete Wind kalt. Den Piz la Stretta besteige ich heute nicht.
Weiter der Wasserscheide entlang in genereller Richtung West. Ein stetiges auf und ab mit schönem Blick zum Bernina Massiv, den Bergen südlich des Val Fain, nach Westen zu Piz Pischa und Albrist. Besteige den Piz Chatscheders (2985m), Chantun (2973m)   nun ein kurzer Abstieg zur Fuorcla Sagliaint und gleich wieder hoch zum Piz Sagliaint (2944m) und sanft fallend zum Piz Tschüffer (2917m) in südlicher Richtung.
Passiere den blauen  Lej Tschüffer. Ein weiter Mal zu einem benannten Gipfel. Vom Piz dal Fain (2007m) sehe ich die Seen in der Mulde von S-chüdella. Am grössten dem Lej da Pischa sind zwei Fischer – nicht gerade um die Ecke von zu Hause.

Wandere weiter leicht bergauf zur zum Sattel der Fuorcla Pischa – der Kulminationspunkt.
Der Abstieg über die Alp Languard am Lej Languard vorbei ist lang aber gut besonnt. Gehe über dem Rücken Paradis zur Alp an der Waldgrenze. Nur noch durch den God Languard und die Steinbock Promenade  und ich stehe im Zentrum von Pontresina

Fazit: Das Val da Fain ist sehr vielfältig. Winter wie Sommer. Und ich habe da immer noch Ziele zum wandern.

Gesamtstrecke: 23924 m
Maximale Höhe: 2953 m
Gesamtanstieg: 1455 m
Gesamtabstieg: -1760 m
Gesamtzeit: 07:30:46
Download file: 2022-10-17-Valdafain.gpx

Bernina Diavolezza – Alp Bernina – Val da Fain – Piz Alv – Val Torta – Punt da Curtinatsch

Start in Bernina Diavolezza. Auf gut tragendem Schnee wandere ich über die Alp Bernina auf der Südseite des Baches ins Heutal / Val da Fain hinein. Es liegt ein Schäumchen Neuschnee bei deutlich unter Null Grad Celsius, zum Glück wärmt die Sonne etwas. Gehe möglichst hoch im Pascul d’Avuost, so komme ich optimal zu Punkt 2523.Kurz danach mache ich eine 150° Kehre. Und steige nach Südwesten, über zwei Wellen, zu der Ebene mit den Seen nordwestlich des Piz Minor hoch. Der Wind frischt auf, der leichte Schnee wird aufgemischt. Muss die Jacke anziehen und mein Cap sichern. Überquere nun die Seenplatte.
Nach Punkt 2748  folge ich dem Nordostgrat, der am Anfang am steilsten ist. Bei Punkt 2884 bauen sich schöne grosse Schneewächten auf. Der Gipfel des Piz Alv ist sozusagen die erste Reihe im Bergtheater von Piz Bernina und Palü. Herrlich! Der Wind hat nachgelassen, ich kann mich beim Mittagessen trocken und von der Sonne aufwärmen lassen.

Der Abstieg: Zurück auf den Sattel mit Punkt 2748 und Punkt 2765. Probiere auf dem Ostgrat direkt zum Piz Minor hoch zu klettern und scheitere an der Scharte auf 2870 Meter Höhe. Das sah von der Gegenseite einfacher aus – Na gut, dann bleibt mir das Ziel Piz Minor erhalten. Gehe nun den Pulverschnee suchend zurück ins Val da Fain. Bis zur Alp Bernina ist der Schnee schön locker – neben den  alten Aufstiegsspuren. So komme ich zügig und bequem nach Bernina Diavolezza.

Fazit: Kompakte Tour mit erstklassigen Gipfelerlebnis. Von Angesicht zu Angesicht mit den Bernina Alpen.

Gesamtstrecke: 13544 m
Maximale Höhe: 2951 m
Gesamtanstieg: 1023 m
Gesamtabstieg: -1024 m
Gesamtzeit: 04:27:45
Download file: 2021-03-10-ValFain.gpx

Bernina Diavolezza – Val da Fain – Vidvart la Stretta – Piz dals Lejs – Muot Arduond – Passcul d’Avuost – Val Torta – Punt da Curtinatsch

Schön Wetter – ganz im Süden sagt MetoSchweiz. In Chur fällt Schnee. Die Landschaft vom Domleschg bis ins Albulatal sieht aus wie im richtigen Winter. Im Val Bever dann die ersten Sonnenstrahlen.
Fahre bequem von Chur nach Bernina Diavolezza. Fünfzig Meter nach der Station wandere ich im schönsten Neuschnee Richtung Alp Bernina. Die Sonne scheint und… es bläst ein scharfer Wind von Norden über den Pass. Zum Glück lässt dieser nach sobald ich das Val da Fain erreiche.
Spurlos, sanft steigend folge ich dem tief eingeschnittenen Ova da la Val da Fain. Nach einer guten Stunde bin ich auf der Alp Stretta.
Nun beginnt der Aufstieg. Erst in der Sonne dann im Schatten Richtung Sattel zwischen Muot Arduond und Piz Minor. Je höher ich komme je stärker meldet sich die steife Bise zurück. Die folgende Ebene ist Wind geformt und stark zerklüftete. Ich orientiere mich an der riesigen Wächte die sich über den Giandas Minor  gebildet hat und zum Gipfel des Piz dals Lejs hoch zieht. Ohne Schaufel ist das Hindernisse nur in der Mitte begehbar.
Der Grat zum Gipfel ist eindrücklich. Komme ich da hoch? Ja – die Schneedecke ist griffig und noch wichtiger stabil. Nur auf der Westseite löst sich ab und zu eine grössere Schneescholle – also eher östlich der Kante abstehen. Die Schlüsselstelle ist nur kurz. Vom Gipfel sieht man in alle Himmelsrichtungen; dominant Piz BerninaPiz Palü, ganz nah der Piz Lagalb. Und natürlich der leicht höhere Nachbar Piz Minor. Von Norden fliessen immer wieder Nebelfetzen die über die Gebirgskämme beim Piz Stretta.
Gehe noch bis zum italienischen Grenzstein herunter und mache mich dann auf den Rückweg. Nun habe ich den Wind von vorne. Muss mich voll einpacken Windjacke mit voll zugezogener Kapuze, Gesichtstuch bis unter die Augen und die Mütze bis knapp über die Augen diese schützten meine Korrekturbrille. Handschuhe mit übergezogenen Socken und zwei dicke Pullover.
So eingepackt komme ich gut den steilen Grat herunter. Dann durch die wilde Ebene und noch einen Abstecher zum Muot Arduond. Den Piz Minor schenke ich mir heute. Ich komme wieder. Der Abstieg ins Heutal ist optimal finde die mit Schnee voll gewehten Rinnen. Quere bald nach Westen zu Punkt 2582 und Punkt 2523. Hier an der Sonne kann ich abrüsten. Mütze, Handschuhe, und Pullover ohne Jacke, das reicht nun. Den der Wind kommt nicht ins Val da Fain hinein.
Gut vier Kilometer lang ist mein Weg bis zur Punt da Curtinatsch noch. Für ein Tee am Ziel reicht es nicht. Aber im Panorama Express nach Chur sitze ich dann im Restaurant.

Fazit: Einsam, wie unberührt, schöne Landschaft oft mit Aussicht auf die Bernina Gruppe. Sibirischer Wind auf den Höhen

Morteratsch – Chünetta – Piz Chalchagn – Fop – Pasculs da Boval

Hoch über dem Morteratsch Gletscher mit Sicht auf Piz Palü, Piz Zapo Piz Bernina, Piz Morteratsch.


Gesamtstrecke: 15965 m
Maximale Höhe: 3130 m
Gesamtanstieg: 1507 m
Gesamtabstieg: -1507 m
Gesamtzeit: 05:22:27
Download file: 2019-03-26_Piz_chalchagn.gpx
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Bergbahnpreise mit SBB GA/Tageskarte

Die meisten Höhenmeter  10x Gratis* 
Montreux – Rocher de Naye, 1574m
Viznau Rigi – Kulm, 1316m
Arth-Goldau – Rigi, Kulm 1239m
Mörell – Riederalp, 1160m
Fiesch – Fiescheralp, 1150m
Beckenried – Klewenalp, 1140m
Station Betten – Bettmeralp, 1098m
Unterterzen – Tannenbodenalp, 954m
Weggis – Rigi Kaltbad, 933m
Kräbel – Rigi Scheidegg, 878m

Die 10 Günstigsten* pro Höhenmeter
Stalden – Gspon VS, 0.46 Rappen pro Höhenmeter
Kalpetran – Schalb VS, 0.61 Rappen pro Höhenmeter
Ried-Brig – Rosswald VS, 0.63 Rappen pro Höhenmeter
Unterterzen – Maschgenkamm SG, 0.73 Rappen pro Höhenmeter
Bad Ragaz – Laufböden Pizol SG, 0.81 Rappen pro Höhenmeter
Wangs – Pizolhütte SG, 0.82 Rappen pro Höhenmeter
Val Sporz – Piz Scalottas GR, 0.86 Rappen pro Höhenmeter
Chur – Bambrüsch GR, 0.90 Rappen pro Höhenmeter
Blatten – Bellalp VS, 0.92 Rappen pro Höhenmeter
Scuol – Motta Naluns GR, 0.93 Rappen pro Höhenmeter

Die 10 Teuersten* pro Höhenmeter

Bürgenstock – Hammetschwand LU, 6.54 Rappen pro Höhenmeter
Wengen – Jungfraujoch (Sommer) BE, 4.49 Rappen pro Höhenmeter
Bernina – Diavolezza GR, 4.09 Rappen pro Höhenmeter
Matt Elm – Weissenberge GL, 3.99 Rappen pro Höhenmeter
St. Moritz Bad – Signal GR, 3.58 Rappen pro Höhenmeter
Samedan – Muottas Muragl GR, 3.52 Rappen pro Höhenmeter
Alp Languard – Pontresina GR, 3.40 Rappen pro Höhenmeter
Wengen – Jungfraujoch (November) BE, 3.37 Rappen pro Höhenmeter
Weglosen – Seebeli SZ, 3.28 Rappen pro Höhenmeter
Wildhaus – Oberdorf SG, 3.27 Rappen pro Höhenmeter

*Grundlage einfache Bergfahrt mit SBB GA. Stand 17.01.2019