Embrach

(Umgangssprachlich; Embri oder Ämbri)
Politische Gemeinde, im Bezirk Bülach, des Kantons Zürich, der Schweizerischen Eidgenossenschaft.

Lage

Embrach liegt im "Embrachertal", einem weiten U-förmigen Seitental der "Töss", mit einer 5 Kilometer langen, bis 1,5 Kilometer breiten 500 Hektar grossen Ebene. Diese wird von den Hängen des "Blauen" im Osten, des "Dettenbergs" im Westen, des "Ghei" und der "Egg" im Süden, sowie der "Tössschlucht" im Norden begrenzt. Der grösstenteils gezähmte "Wildbach" entwässert das "Embrachertal" Richtung Norden in die "Töss" bei Rorbas. Die Landschaft wurde in der Riss-Eiszeit vom Linth-Gletscher geformt.
Von den 1272 ha Gesamtfläche Embrachs entfallen 45 % auf Wald, 35% auf Kulturland, und 18% auf Siedlungsfläche plus Strassen. Wobei der Anteil der Siedlungsfläche auf Kosten des Kulturlandes stetig zunimmt, um mehr als 30 ha pro Jahr. 2007 leben 8577 Einwohner in der Gemeinde Embrach. Die Besiedlung Embrachs erstreckt sich vorwiegend der Hauptverkehrsachse entlang. Vom "Oberdorf" im Süden bis zur "Hard" im Norden. Als beste Wohnlage gelten die Durchgangsstrassen freien Hängen des Embracher "Sonnen- und Guldenberg" im Osten des Dorfes.

Geografie

Der höchste Punkt Embrachs ist der "Tisch", im Gebiet "Blauen", auf 609 Metern über Meer. Der tiefste Punkt Embrachs ist die "Töss" westlich des "Kleinwasserkraftwerks Freienstein" auf 360 Metern über Meer. Das Dorfzentrum von Embrach mit der reformierten Kirche liegt 6 Kilometer nordöstlich des internationalen Flughafens "Zürich Kloten", auf 428 Metern über Meer. Der Geografische Mittelpunkt der Gemeinde Embrach liegt "Im Grund" südwestlich der "Badi Talegg". Der Nördlichste Punkt Embrachs ist die "Töss" nördlich des Bauernhofes "Neumoos" auf der "Grossau". Der Östlichste Punkt Embrachs befindet sich an der Strasse "Oberembrach-Pfungen" an der Abzweigung zum "Freienhof". Der Südlichste Punkt Embrachs finden wir am östlichen Rand der "Multikomponentendeponie Zürcher Unterland DEZU", Lufingen - die ehemalige "Leigrueb". Der Westlichste Punkt Embrachs liegt am Waldrand der "Platten" Wiese unweit der Strasse "Embrach-Winkel".

Frühzeit

800 vor Christus zeugen Grabfunde beim Ofengupf von einer Besiedlung.
58 vor Christus bis 400 nach Christus. Im Einzugsgebiet des Embrachertals sind viele römische Siedlungen dokumentiert (Tössegg, Neftenbach, Bachenbülach, Kloten). In Embrach selbst gibt es wenige römisch-keltischen Spuren, dokumentiert sind einige Münz- und Scherbenfunde. Mit Sicherheit ist der Name "Embrach" gallorömischen Ursprungs. Imbriacus (1044 erstmals niedergeschrieben als Imbriaguam - nicht gesichert. 1052 ist gesichert), von Imbri (Regen) Acus (Acker), also "Regenacker". Oder Imbrex (römischer Rundziegel) Acus, also Acker des Zieglers. Die zweite Variante passt so schön zur weiteren Geschichte des Ortes...
Alemannische Besiedlung um 750 und erste urkundliche Erwähnung 820 finden wir zu Weiler und Mühle Illingen als Güter des Grossmünsters in Zürich (Rotulus, mit Urbar). Die Mühle ist eindeutig ein Zeichen für ausgedehnten Ackerbau im Embrachertal. Ausgrabung der Denkmalpflege legen 1992 die Grundmauern eines ersten Klosters? frei, datiert auf das 9. Jh. Viele Kirche, Kloster und Stifte entstanden in dieser Zeit der Weltuntergangsstimmung vor der Jahrtausendwende.
Eine Legende von Brennwald (letzter Propst und Chronist in Embrach) spricht von einem Grab eines Eremiten, der am Irchel unter einer Blutbuche gelebt hatte, dass Embrach zur Pilgerstätte machte und den Grund für einen kirchlichen Bau war.
Wahrscheinlich hat Hunfried diesen bestehenden Wallfahrtsort um 1020 wirtschaftlich ausgestattet und neu organisiert. Hunfried besass um diese Zeit Güter im Embrachertal, er war Domherr in Strassburg, hatte gute Beziehung zum deutschen Kaiser, hatte Kirchenrecht studiert, und war später Erzbischof von Ravenna.

Mittelalter

1044 übergibt "Hunfried Domherr zu Strassburg" Embrach dem Bischof "Wilhelm von Strassburg". Das bestehende Chorherrenstift schenken er der Kirche Strassburg.
Das "Embrachertal" liegt am Handelsweges Bodensee - Stockach - Andelfingen - Kloten - Baden - Lyon - Mittelmeer.
Ab 1300 Lateinschule im Chorherrenstift. Erste Rodungshöfe auf den Hügeln über dem Tal.
1370 die "Herren Von Heidegg" besitzen ein Tavernenrecht in Embrach. Dass die Ritter auf einer Burg westlich des Dorfes hausten ist nicht dokumentiert. Obschon der Hügel, samt Mauerresten und der Flurname (Heidegg) bis heute erhalten sind.
1386 (Sempacherkrieg) und 1444 (Alter Zürichkrieg) werden grosse Teile des Dorfs Embrach samt Chorherrenstift von den Eidgenossen vollständig zerstört. Dorf und Stift werden neu aufgebaut.
1452 gelangt Embrach mit der habsburgischen "Kyburg" an die Stadt Zürich und wird damit eidgenössisch.
1480 starkes Bevölkerungswachstum, massive Teuerung, Lohnzerfall, Wirtschaftskrise.
1500 dokumentierter Förderung von Weinbau und Holznutzung. Weinbau beschäftigt mehr Menschen als Ackerbau. Rodung zwecks Landgewinns, verursacht Rechtsunsicherheit, was aktenkundig ist.
1518 -1524 "Heinrich Brennwald" (1478-1551, Autor einer vierbändigen "Schweizerchronik") Letzter Propst des Chorherrenstifts Embrach. 1524 wird das Chorherrenstift (unter dem Reformer Brennwald) im Zuge der Zürcher Reformation aufgehoben (säkularisiert).
1543 ein "18 schu" (5.40 m) breite Landstrasse von Kloten nach Embrach wird erwähnt. Allerdings im Winter und bei Nässe kaum passierbar.
1556 Zuwanderungsstopp in die Gemeinde damit die Wirtschaft nicht zusammenbricht. Es fehlt Ackerland und Holz.
1547 Das heutige Gemeindewappen mit zwei gekreuzten Petrus-Schlüsseln erscheint als erstes ziviles Wappen der Gemeinde .
Mit der Reformation von "Zwingli" in Zürich wird mehr und mehr in die Schulbildung der Kinder investiert. Der Unterricht findet in der Gemeindestube des Wirtshauses und ab 1740 im Gesellenhaus von 1522 (heute als "Altes Gemeindehaus" bekannt) statt. Lehrer sind Kirchenleute, wie der Siegrist.
1571 Klimaverschlechterung, als Folge extreme Teuerung (teilweise 1000%) bei Lebensmittel und Boden. Zürich bewilligt der Gemeinde die Verpfändung von Gemeindewerk und Allmenden damit sich die Gemeinde "by diser treffenlichen schweren Thürung" selbst helfen kann. Die Pfandsumme beträgt 1000 Gulden. Ein Fünftel der Einwohner wird zur unterbäuerlichen Schicht und ist wegen der misslichen Umstände auf Almosen der Gemeinde angewiesen.
1686-1695 Die sehr umfangreichen gemeindeeigenen Höfe, Fluren und Wälder (unter anderen "Oberbetzental", "Graspelhof", "Hardrütenen", "Illingerhof", "Oberbalsberg".) werden zur Nutzung als Ackerland an Gemeindebürger abgetreten.
1715 verwüstet ein lokales Hagelunwetter das Dorf. Eine grosse Spendesumme aus der ganzen Region und Zürich, zum beheben der Schäden, kommen zusammen.
1739 der "Hardwald" wird von Herbststürmen flach gelegt.
1778 die Kirche von 1446 stürzt als Folge eines Erdbebens ein. Der Bau war nie richtig stabil, es wurde ständig nachgebessert und renoviert.
1779-80 Bau der bis heute bestehenden Querovalkirche von David Vogel.

Revolution Industrialisierung

1799 Krieg in Embrach. Österreicher und Franzosen kämpfen im Tal. Die Truppen in ihren Feldlager bringen Armut und Verwüstung mit sich. Bis zu 40000 Mann sind im Tal zu versorgen. Die Kosten werden später auf 28 Millionen (umgerechnet auf heutige Verhältnisse) geschätzt.
1803 Gründung des Kantons Zürich durch Napoleon. ( "Mediationsverfassung" ). 1809 Oberembrach wird selbstständig. 1809 – 1931 "Embrach" heisst "Unter Embrach".
10. März 1831 Erste kantonalen Volksabstimmung. Die Liberale Verfassung auf der Basis des "Memorials von Uster" steht zur Debatte. Als Folge setzt ein gewaltiger politischer, wirtschaftlicher und staatlicher Antrieb ein. Dabei werden auch die bis dahin schlechten Verkehrswege grosszügig ausgebaut. In rascher Folge wird die Landschaft mit Eisenbahn und fahrbaren Strassen erschlossen.
1831 wird Bülach neuer Bezirkshauptort und das alte Amtshaus in Embrach als Verwaltungszentrum aufgehoben.
1838 Beginn des Strassenbaus Pfungen-Embrach-Rorbas. An der "Kohlschwärze" (der rutschige feuchte Wald am Nordhang des "Blauen")wird noch bis 1850 gearbeitet. 1839 gedeckte hölzerne Brücke bei Bruni (Neftenbach-Tössallmend) über die Töss fertig gestellt. Ein wichtiger Eckstein für den ungehinderten Verkehr nach Embrach. Diese Brücke stand bis 1974 und wurde aus denkmalpflegerischen Gründen flussaufwärts beim Winterthurer Reitplatz für den Forstverkehr neu aufgebaut. 1840 steinerne Wildbachbrücke in Rorbas wird gebaut. 2008 wird diese verstärkt und saniert.
1841 "Abraham Ganz" (1815- 1867), ein geborener Embracher, legt in Budapest den Grundstein zur ungarischen Schwerindustrie.
1841-1850 Strassenbau Kloten - Embrach mit einer fundamentierte Trasse von über 5 Metern Breite. Der Belag besteht zu der Zeit aus Kiessteinen, teilweise Naturasphalt aus dem Kanton Neuenburg. Die neuen Kunststrassen und Brücken werden nach französischem Vorbild gebaut. 1842-1843 wird das Strassenstück von Rorbas-Wagenbrechi-Chrützstrass - (Glattfelden) gebaut.
1842 Poststelle mit täglicher Postzustellung. 1857 Tägliche Postkutsche Winterthur - Embrach - Rorbas Eglisau - (Schaffhausen). 1862 Tägliche Postkutsche nach Kloten -(Zürich).
1856 Ostermontag wird "Eduard Gotthard Engel" aus Illingen Opfer eines Raubmords. Schon am 2. Juli 1856 werden die beiden Täter; die Taglöhner "Jakob Bosshard" und "Jakob Reinberger", aus Embrach mit der Guillotine enthauptet. Tausende Schaulustige waren Zeugen. Auch deswegen ist dies eine der letzten zivilen Exekutionen im Kanton Zürich.
1857-1858 die Strasse von Embrach ("Dreispitz") - Eschenberg - Bülach wird gebaut. Frühere Verbindungen nach Bülach waren unbefestigte Karr- und Saumwege und in erbärmlichen Zustand. 1864 Ausbau der Strasse von Embrach-Nürensdorf.
1872 wird das erste Telegraphenbüro in Betrieb genommen.
1870 Konzessionentschied zu Gunsten der "Schweizerische Nordostbahn" (Direktor Alfred Escher) für den Bau der Eisenbahnlinie Winterthur-Embrach- Bülach-Koblenz.
1870 Bau des Primarschulhauses an der Dorfstrasse.
1871 Eröffnung "Seidenzwirnerei Zinggeler" das Gebäude wird 1990 abgebrochen und das Grundstück zum Parkplatz für die Kirche umfunktioniert. Geblieben ist der "Chlostergumpen" (Naturschutzgebiet mit überkommunaler Bedeutung), der Wasserspeicher der ehemaligen Seidenzwirnerei.
1874 Baubeginn der Eisenbahnlinie Winterthur-Embrach-Bülach-Koblenz. Durchschnittlich 1400 Arbeiter, 225 Rollwagen und 60 Pferde werden eingesetzt. Die Arbeiter stammen aus Italien. 1875 Eisenbahnbrückenbau (Metall/Stein) über den "Wildbach". 1907 verstärkt und 1950 neu gebaut. 23. Oktober 1875 Dettenberg-Tunnel-Durchstich. 1876 die Bahnlinie Winterthur-Koblenz wird eröffnet. Embrach entwickelt sich als Folge vor allem in nördlicher Richtung und wird vom Haufen- zum lang gezogenen "Strassendorf". 1876-1879 Korrektion der Töss bei Pfungen-Dättlikon.
Ab 1895 kann man in Embrach telefonieren. 1899 wird die Tonwarenfabrik Embrach AG gegründet, 1974 stillgelegt, 2005 abgebrochen.

Neuzeit

1904 Elektrizitätswerk Embrach wird gegründet. 1905 Einführung der elektrischen Strassenbeleuchtung.
1920 Bau des Gemeindehauses an der Dorfstrasse.
1929 Abbruch des Resthaurates "Zum Wilden Mann" eine Trinkstube mit Jahrhundert altem Tavernenrecht. Heute steht an dem Ort der "Volg-Laden".
1932 erster konzessionierter Buskurs Rorbas-Freienstein-Embrach-Kloten. Ab 1942 "PTT-Linie" - bis Teufen.
1934 der "Chlostergumpen" wird zum Embracher Schwimmbad.
1945 zählte Embrach 1900 Einwohner.
1960-1965 Wohn- und Industriebautätigkeit nimmt zu und mit ihr die Einwohnerzahl. 1963-65 erfolgt eine Gesamtmelioration im Embrachertal. Wegen seiner geografisch günstigen Lage zu Winterthur, Bülach, Zürich und insbesondere zum Flughafen Zürich wird Embrach immer mehr zur Schlafgemeinde. Die Swissair baut am Dreispitz ein ganzes Wohnquartier für ihre Angestellten. Östlich des Dorfkerns am Sonnenberg entstehen im ehemaligen Rebbaugelände Einfamilienhäuser an bester Lage.
1972 Eröffnung des Hallen- und Freibades. 2004-2005 saniert und erweitert. Heute "Badi Talegg".
1973 wird das "Zollfreilager Embraport" eröffnet. Heute "Zürcher Freilager AG" mit vielen Niederlassungen von internationalen Transportfirmen.
1974 Nach langer Planung (1918 !) Eröffnung der dritten Psychiatrischen Klinik des Kantons Zürich auf der Embracher Hard. Heute bekannt als "Psychiatrie-Zentrum Hard".
1982 Eröffnung "Regionales Altersheim Embrachertal".
1990 Anschluss an den Zürcher Verkehrsverbund (ZVV). Embrach ist im Halbstundentakt an die Städte Bülach (5 Minuten), Kloten (10 Minuten), Winterthur (20 Minuten) und Zürich (35 Minuten) angeschlossen.
1999 "Orkan Lothar" (Böen bis 270 Stundenkilometer) verwüstet auf dem "Blauen" und "Dättenberg" grosse Flächen Gemeinde- und Privat Wald.
2003 die "Tössschlucht" bei Embrach wird in die Liste der Auengebiete von nationaler Bedeutung aufgenommen.
2004 Neubau des "Kleinwasserkraftwerks Freienstein" durch die "toesStrom AG " mit einer Leistung von 2'000'000 kWh pro Jahr, das ist der Strombedarf von 1000 Personen im Kanton Zürich.
2005 Zürcher Verfassungsratspräsident Albert Berbier aus Embrach.

Zukunft Autobahn ?

Das grösste Problem der Gemeinde ist der private Verkehr. Auf der Dorfstrasse in Embrach fahren 2007 laut Erhebung des Kantons jeden Werktag um 17'000 Motorfahrzeuge. Bereits in der Bau- und Zonenordnung von 1953 beziehungsweise 1962 wurde eine Nordumfahrung und Ostumfahrung eingeplant. Das 1973 eröffnete Zollfreilager Embraport mit vielen Niederlassungen von internationalen Transportfirmen auf 100'000 m2 Fläche sollte an eine Hochleistungstrasse Richtung Basel angeschlossen werden. 1976 wurde die Nordumfahrung gebaut, aber eine Weiterführung durch den Dättenberg konnte bis heute nicht verwirklicht werden.
Im Richtplan Verkehr 26.3.2007 des Kantons Zürich ist eine Autobahn geplant, die Winterthur mit Bülach verbindet, und so Embrach vom Durchgangsverkehr entlasten soll. Alternativen dazu, ebenfalls im Richtplan Verkehr 26.3.2007 des Kantons Zürich eintragen, sind eine Ost Umfahrung Embraport-Lufingen sowie ein Tunnel durch den Dättenberg nach Bachenbülach. Das Geld dafür ist aber weder mittel- noch langfristig in Sichtweite.

Zahlen und Fakten 2007

8577 Einwohner --- Reformiert 46 %, Katholisch 29 % --- 675 Persohnen pro Quadratkilometer --- 3044 Privathaushalte --- 1600 Schüler und Studenten --- 3277 Arbeitsplätze davon in:   Handel 25% - Verkehr 20%, - Gesundheits- und Sozialwesen 18% - Verarbeitendes Gewerbe 17% - Immobilien, Informatik, Verwaltung, Unterrichtswesen 11% - Bau 7%. --- 24 Bauernbetriebe --- 12 Restaurants --- 58 Hotelbetten --- 55271 Schweizerfranken Durchschnittseinkommen pro Persohn --- 200000 Schweizerfranken Vermögen pro Persohn --- Politische Parteien:   SVP 43% - SP 18% - Grüne/GLP 13% - FDP 9% - EVP/EDU 8% - CVP 8% --- 18'000'000 Schweizerfranken Nettovermögen der Gemeinde Embrach.
Bekannte Unternehmen und Institutionen: Zürcher Freilager AG (Zollfreilager,Transport,Handel) - Psychiatrie-Zentrum Hard - Spirella (Mode fürs Badezimmer, ihr Werbeslogan) - Oskar Diener (Medizintechnik und Präzisionsmechanik) - Aldi-Suisse AG - Ganz Baukeramik AG - Töpferei Landert (Fondue Geschirr)

Persönlichkeiten

- Abraham Ganz (* 1814 in Unter-Embrach, Schweiz; 1867 † in Budapest, Ungarn) Industriepionier.
- Otmar Blumer (*1848 in Glarus – 1900 † in Unter-Embrach) Baumwollfabrikant, Ständerat, Grossrat.
- Karl Kolb (* 1889 in Hörhausen, Thurgau) Tierarzt, 48 Jahre Schulpflege, 24 Jahre Gemeindepräsident.
- Hedwig Neri (* 1914 in Embrach – 1997 † in Embrach) Keramik- und Fayencemalerin.
- Fritz Ganz (* 1916 in Neftenbach – 1992 † in Embrach) Gewerkschafter, VR NOK, Gemeindepräsident, Kantonrat, Nationalrat.
- Alain Garnier (*30. April 1926 in Blois, Frankreich - 2005† in Embrach) Maler, Keramiker, Eisenplastiker.
- Bella Neri, Schauspielerin, Bühne, Film und Fernsehen.

Quellen:

Béatrice Wiggenhauser, Gemeinde Embrach, Gemeinde Oberembrach, Geographisches Informationssystem des Kantons Zürich, Hans Baer, Inventar historischer Verkehrswege der Schweiz, Johannes Wild, Historisches Lexikon der Schweiz Kanton Zürich, Markus Stromer, Paul Kläui, PostAuto Schweiz, Staatsarchiv Zürich, Stadtbibliothek Winterthur, Schweizerischen Eidgenossenschaft, Toesstrom, Ulrich Meier, Wikisource, Wikipedia, Zentralbibhothek Zürich, Zürcher Taschenbuch, Zürcher Unterländer.

Kurt Salzmann, 20.11.2008